Hydraulikkomponenten: Weniger Schnittstellen, mehr Effizienz

von Hubert Hunscheidt

Steigende Anforderungen an Effizienz, Lieferfähigkeit und Prozesssicherheit verändern die Beschaffung von Stahl- und Hydraulikkomponenten. Anstatt Werkstoffe einzeln einzukaufen und Bearbeitungsschritte auf mehrere Dienstleister zu verteilen, setzen immer mehr Unternehmen auf integrierte Lieferkonzepte.

H&D Schierle, Kompetenzzentrum für Hydraulik innerhalb der Hoberg & Driesch-Gruppe, verfolgt diesen Ansatz mit einbaufertigen Hydraulikkomponenten aus einer Hand. Neben Kolbenstangen, Kolbenrohren und Zylinderrohren fertigt das Unternehmen kundenspezifische Komponenten und Baugruppen nach Zeichnung.

Von der Materialbeschaffung bis zum Fertigteil

Die Wertschöpfung reicht von der Materialbereitstellung über sämtliche Bearbeitungsschritte bis zur qualitätsgesicherten Auslieferung. Grundlage ist ein umfangreiches Lagerprogramm an Rohren, Profilen, Kolbenstangen und weiteren Langprodukten. Sägen, Drehen, Richten und Schleifen erfolgen im eigenen Haus, ergänzt durch spezialisierte Fertigungspartner für zusätzliche Bearbeitungsschritte.

Dadurch erhalten Kunden vollständig bearbeitete Bauteile, ohne mehrere Lieferanten koordinieren zu müssen. Das reduziert Schnittstellen im Beschaffungsprozess und vereinfacht die Terminplanung.

Prozesssicherheit im Fokus

Nach Angaben des Unternehmens gewährleisten klar definierte Beschaffungs-, Fertigungs- und Prüfprozesse eine gleichbleibende Qualität und dokumentierte Wiederholgenauigkeit – sowohl bei Einzelteilen als auch bei Serienfertigungen. Ergänzt wird dies durch eine abgestimmte Logistik, die eine zuverlässige Versorgung der Produktion unterstützen soll.

Mit dem Konzept reagiert H&D Schierle auf den wachsenden Bedarf der Industrie nach integrierten Liefer- und Fertigungslösungen, die neben der Materialversorgung auch Bearbeitung, Qualitätssicherung und Logistik in einer Lieferkette bündeln.

Quelle und Foto: Hoberg & Driesch Schierle GmbH