voestalpine-Werk in Texas wird teurer

von Alexander Kirschbaum

Das HBI-Projekt von voestalpine in Corpus Christi, Texas, wird für den Stahlhersteller deutlich teurer als geplant. Die ursprünglichen Kosten des auf USD-Basis kalkulierten Projektes von USD 742 Mio. (entspricht auf Basis des damaligen USD-EUR-Umrechnungskurses von 1:1,35 EUR 550 Mio.) werden sich in der Endabrechnung voraussichtlich um etwa ein Drittel, somit auf rund USD 990 Mio. erhöhen. Der Anstieg ist nach Angaben des Unternehmens im Wesentlichen auf die kritische Wetterentwicklung vor allem in der ersten Phase des Projektes und die dadurch verursachte Verzögerung, eine deutliche Kosteninflation durch den nicht vorhersehbaren Bauboom im Raum Corpus Christi und zusätzliche Investitionen bzw. technische Optimierungsmaßnahmen (Änderung Lagerkonzept) zurückzuführen. voestalpine wird die Kosten erst nach Abschluss der Hochlaufphase (März 2017) endgültig bewerten können. Da die Investitionen bereits über die vergangenen drei Jahre erfolgt sind, erwartet voestalpine aus diesem Vorhaben für die Zukunft keine weiteren nennenswerten Investitionserfordernisse mehr.

Quelle: voestalpine  Bildtext: Direktreduktionsanlage in Texas (Foto: voestalpine)

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