Verzögerte Erholung: Der BDI senkt seine Prognose für 2023

von Hubert Hunscheidt

Der BDI legt seinen neuen BDI-Quartalsbericht Deutschland vor:

„Die Wachstumsimpulse aus dem Außenhandel sind deutlich schwächer geworden. Die preisbereinigten Exporte dürften in diesem Jahr um 0,5 Prozent zurückgehen. Die Ausfuhren nach China und in die USA gingen zuletzt deutlich zurück. Die deutsche Wirtschaft partizipiert nicht mehr so stark vom Welthandel wie vor Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine.

Der Private Konsum bremst das Wachstum aus. Die Reallöhne sind drei Jahre lang gesunken und erholen sich nur langsam. Die Verbraucher halten sich weiterhin zurück.

Die Industrieproduktion wird derzeit getragen von den hohen Auftragsbeständen im Investitionsgüterbereich. Diese werden langsam abgearbeitet. Lieferengpässe nehmen ab, dafür werden ausbleibende Aufträge immer häufiger zum Produktionshindernis Nummer eins.

Der BDI erwartete zuletzt für 2023 beim Bruttoinlandsprodukt plus minus null Prozent gegenüber dem Vorjahr.“

Quelle: BDI / Foto: marketSTEEL

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