Urteil des Bundesverfassungsgerichts sorgt für Unsicherheit

von Hubert Hunscheidt

Die Salzgitter AG setzt ihre grünen Umbaupläne zur CO2-ärmere Stahlproduktion fort, obwohl ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Verwendung von Geldern aus dem 60-Milliarden-Euro schweren Klimafonds infrage stellt. Die bereits laufenden Arbeiten am Salcos-Projekt erhalten weiterhin finanzielle Unterstützung vom Bund und dem Land Niedersachsen.

Salzgitter-Vorstandschef Gunnar Groebler äußerte jedoch Bedenken über das "hohe Maß an Unsicherheit" in dieser ohnehin vulnerablen Zeit, da die Attraktivität des Industriestandorts Deutschland durch die Gerichtsentscheidung geschwächt werden könnte. Die Salzgitter AG plant, mit den erhaltenen 1 Milliarde Euro eine erste Anlage bis 2026 in Betrieb zu nehmen.

Quelle und Foto: marketSTEEL

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