Umsätze im Bauhauptgewerbe sinken um 1,9 Prozent

von Hubert Hunscheidt

Im Juli 2020 ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 1,9 % gegenüber dem Juli 2019 gesunken. Bei diesem Rückgang ist das sehr hohe Niveau des Vorjahres zu beachten. Zudem stand den Baufirmen im Vergleich zum Juli 2019 ein Arbeitstag weniger zur Verfügung.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 1,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Von Januar bis Juli 2020 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 %. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,5 %. Wesentliche Effekte der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe konnten nicht beobachtet werden.

Im Hochbau sanken die Umsätze im Juli 2020 gegenüber Juli 2019 um 1,8 % und im Tiefbau um 3,1 %. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes verzeichneten nur das Gewerk „Zimmerei und Ingenieurholzbau“ mit +6,2 % sowie der Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +1,2 % Umsatzsteigerungen. Beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken gab es mit -5,3 % die größten Umsatzeinbußen gegenüber Juli 2019.

Quelle: Statistisches Bundesamt / Vorschaufoto: marketSTEEL

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