thyssenkrupp Steel treibt Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg voran

von Hubert Hunscheidt

thyssenkrupp Steel setzt beim Bau seiner wasserstofffähigen Direktreduktionsanlage in Duisburg weiter auf Jacobs. Der Engineering- und Projektmanagementdienstleister hat seinen Auftrag für das Transformationsprojekt erweitert und übernimmt weiterhin Aufgaben im Projektmanagement sowie in der Bau- und Montageleitung.

Jacobs ist bereits seit August 2023 in das Projekt eingebunden. Im Rahmen der Vertragsverlängerung koordiniert das Unternehmen unter anderem Planung, Logistik und Bau. Vor Ort gehören zudem Qualitätssicherung, Montagelogistik und Materialfluss zwischen den beteiligten Auftragnehmern zum Aufgabenbereich.

2,5 Millionen Tonnen DRI pro Jahr

Die Direktreduktionsanlage ist ein zentraler Baustein für die Transformation der Stahlproduktion von thyssenkrupp Steel in Duisburg. Nach Fertigstellung soll sie jährlich rund 2,5 Millionen Tonnen direktreduziertes Eisen (DRI) erzeugen. Die Anlage ist für den Einsatz von Wasserstoff ausgelegt und soll dazu beitragen, die bisherige kohlebasierte Hochofenroute schrittweise zu ersetzen.

„Die Vertragsverlängerung ist das Ergebnis der konstruktiven und zuverlässigen Zusammenarbeit, die wir seit Beginn des Projekts mit Jacobs aufgebaut haben“, sagt Ulrich Greiner Pachter, Geschäftsführer für Bauwesen DR Werk bei thyssenkrupp Steel. Jacobs sei insbesondere bei der Koordination der zahlreichen Schnittstellen des komplexen Transformationsprojekts ein wichtiger Partner.

Auch Jacobs sieht die Verlängerung des Auftrags als Bestätigung der bisherigen Zusammenarbeit. Das Unternehmen will thyssenkrupp Steel weiter bis auf dem Weg zur ersten Eisenproduktion der neuen Anlage unterstützen.

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