Thermografie-Systeme überprüfen Zustand von Torpedowagen

Im Stahlwerk müssen die Torpedowagen beim Transport von flüssigen Eisenlegierungen vielen Ansprüchen gerecht werden. Ein wichtiges Kriterium bei der Beförderung zwischen Schmelzanlage und der weiteren Verarbeitung stellt u.a. die Isolierung gegenüber dem bis zu 1400° C heißen Material dar.

Zur Ausmauerung der Torpedowagen werden feuerfeste Materialien verwendet, die jedoch durch das stete Ein- und Ausfüllen des glühenden Flüssigeisens stark beansprucht und abgenutzt werden. Um heikle Durchbrüche aufgrund beschädigter Isolierung zu vermeiden, sollten Schwachstellen am Torpedowagen frühzeitig erkannt werden. Ansonsten drohen zeitintensive Ausfälle mit Aufräum- und Reparaturarbeiten.

Zu Überprüfung des Zustands der Wagen eignen sich Thermographie-Systeme. Kritische Stellen können anhand von Hot-Spots an der Außenwand sofort detektiert werden. Die bis dato sporadisch eingesetzten Messungen mit portablen Wärmebildkameras gewährleisten keine 100%ige Kontrolle.

LumaSense bietet autarkes Wärmebildkamera-System mit Hot-Spot-Alarm und Wagen-Management

Vorteile bestehen bei diesem System vor allem durch:

- Hohe Kameraauflösung von min. 320x240 Pixel; Temperaturmessbereich von 0-500° C

- Analyse der Temperaturdaten in spezifischen Regionen des Wärmebildes (ROI)

- Automatische Hot-Spot-Lokalisierung des heißesten Punktes (Isolationspunkt)

- Parametrierung charakteristischer Meßwerte zur Konfiguration von Schwellenwerten

- Visueller und akustischer Alarm

- Einbau des Kamerasystems in ein extrem stabiles Industrie-Schutzgehäuse zur Außenmontage

- Rund-um-die-Uhr-Überwachung

- Verbindung aller Systemkomponenten über TCP/IP-Protokolle zur industriellen Datenübertragung

Quelle und Fotos: LumaSense Technologies GmbH

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