Nach Unternehmensangaben ist eine vorzeitige Schließung technisch und logistisch äußerst komplex. Insbesondere Umweltaspekte und Sicherheitsanforderungen müssten bei einem solchen Schritt umfassend berücksichtigt werden.
Zusätzlichen Druck erzeugt ein Schreiben der Umweltbehörde des Nordseekanalgebiets (ODNZKG). Die Behörde kündigte darin ihre Absicht an, die Genehmigungen für die Anlagen zu widerrufen. Tata Steel Nederland sieht dadurch erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich des weiteren Zeitplans und der Zukunft des Standorts.
Das Unternehmen teilte mit, der Behörde bereits erläutert zu haben, wie eine mögliche Stilllegung der Anlagen sicher, kontrolliert und verantwortungsvoll umgesetzt werden könnte.
Tata Steel Nederland betont zugleich, dass weiterhin an einer Lösung gearbeitet werde, die den Interessen aller Beteiligten Rechnung trägt und gleichzeitig die Kontinuität des Unternehmens berücksichtigt.