Störungen im Schienennetz gefährden Rohstoffversorgung der Stahlindustrie
von Hubert Hunscheidt
Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Leistungsfähigkeit des Schienennetzes erklärt Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl:
„Die aktuelle Lage bei den Erz- und Kohleverkehren auf der Schiene ist für die Stahlindustrie äußerst kritisch. Baustellen, Störungen und unzureichend vorbereitete Umleitungsstrecken gefährden die zuverlässige Versorgung der Werke und führen bereits zu ersten Produktionsbeeinträchtigungen.
Die Netzsanierung bleibt richtig und notwendig. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die industrielle Grundversorgung auf der Schiene ausfällt. DB InfraGO muss das Baustellenmanagement verbessern und die Versorgung zentraler Industriestandorte zuverlässig gewährleisten.“
Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl / Foto: marketSTEEL