Städte spielen Schlüsselrolle für nachhaltige Transformation

von Dagmar Dieterle-Witte

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher hat die Hamburg Sustainability Conference (HSC) als wichtige Plattform für internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung bezeichnet. Zum dritten Mal komme die internationale Gemeinschaft in Hamburg zusammen, um Strategien, Partnerschaften und konkrete Projekte für eine nachhaltige Zukunft voranzubringen.

Angesichts geopolitischer Krisen und globaler Konflikte dürften die Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen nicht aus dem Blick geraten, betonte Tschentscher. Fortschritte bei Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachhaltiger Entwicklung ließen sich nur durch enge internationale Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln erreichen.

Die diesjährige Konferenz widme sich insbesondere den Themen resiliente Volkswirtschaften, Zukunftstechnologien, Risiken und Konflikte sowie der Stärkung multilateraler Zusammenarbeit. Die HSC biete dafür einen Rahmen, in dem Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam Lösungen entwickeln und internationale Partnerschaften ausbauen könnten.

Eine besondere Verantwortung sieht Tschentscher bei den Städten. Urbane Räume verbrauchten den überwiegenden Teil der weltweit erzeugten Energie und verursachten einen Großteil der globalen Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig seien sie Zentren wirtschaftlicher Stärke, wissenschaftlicher Exzellenz und technologischer Innovation und könnten deshalb eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen übernehmen.

Hamburg habe sich bereits 2017 zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen verpflichtet und wolle den internationalen Austausch zwischen Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft weiter fördern. Die Hamburg Sustainability Conference leiste hierzu einen wichtigen Beitrag.

Mehr Informationen: https://www.sustainability-conference.org/en/hsc26

Fotos: marketSTEEL