SSAB liefert CO₂-reduzierten Stahl für Solarpark von Vattenfall

von Hubert Hunscheidt

Der schwedische Stahlhersteller SSAB liefert CO₂-reduzierten Stahl für den Bau des Solarparks Juliusburg/Krukow von Vattenfall in Schleswig-Holstein. Zum Einsatz kommt SSAB Zero™, ein Stahlprodukt aus recyceltem Schrott, das mit fossilfreiem Strom und Biogas hergestellt wird.

Nach Angaben von SSAB entstehen bei der Produktion des Materials bis zu 70 Prozent geringere fossile CO₂-Emissionen im Vergleich zu konventionell hergestelltem Stahl. Verwendet wird der Stahl für die Unterkonstruktionen der Photovoltaikanlage, auf denen die Solarmodule montiert werden.

Insgesamt sollen mehr als 9.000 Stahlprofile mit einem Gesamtgewicht von 209 Tonnen verbaut werden. Vattenfall sieht den Einsatz CO₂-reduzierter Materialien als Teil seiner Strategie zur Verringerung der Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

„Projekte wie dieses zeigen, wie sich die Klimawirkung erneuerbarer Energieanlagen bereits bei der Materialauswahl reduzieren lässt“, erklärte Matts Nilsson, Executive Vice President und Head of Sales bei SSAB Europe.

Auch Vattenfall betont die Bedeutung emissionsärmerer Lieferketten. „Fossilfreiheit endet für uns nicht bei der Stromerzeugung, sondern beginnt bereits am Anfang der Lieferkette“, sagte Claus Wattendrup, Head of Solar and Batteries bei Vattenfall.

Quelle: SSAB AB / Foto: Vattenfall AB