Spezialisten für Induktionserwärmung übernommen

von Hubert Hunscheidt

Mit dieser Akquisition stärkt ANDRITZ seine Position als umfassender Lösungsanbieter für die Stahlverarbeitung, insbesondere für Elektroband.

Durch die Integration von Sanzheng bietet ANDRITZ nun ein vollständiges Portfolio von Induktionserwärmungstechnologien an und erhöht damit seine Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten weiter. Das erweiterte Angebot stärkt die Kompetenz des Unternehmens, Komplettlösungen für die Verarbeitung von Elektroband, Verzinkung, Glühen und Schmieden zu liefern.

Guido Burgel, Senior Vice President Metals Processing bei ANDRITZ, erklärt: „Diese Akquisition unterstützt optimal unser Ziel, führender Lösungsanbieter für die Weiterverarbeitung in der Stahlindustrie zu sein. Die Kombination der bewährten Induktionstechnologie von Sanzheng mit unserer globalen Präsenz, unserem Prozess-Know-how und unserer Servicekompetenz ermöglicht es uns, umfassendere, effizientere und nachhaltigere Lösungen anzubieten – die Induktionserwärmung bietet Stahlwerken erhebliches Potenzial zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks.“

Mit mehr als 130 Beschäftigten in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Fertigung erzielt Sanzheng einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro. Die Technologien des Unternehmens für induktive Banderwärmung, Drahterwärmung und Hochfrequenzschweißen sind in der Metallindustrie sowie in weiteren Branchen wie der Papierindustrie, der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Baustoffindustrie weit verbreitet.

Der Kauf wurde im Dezember 2025 abgeschlossen. Sanzheng operiert weiterhin unter seinem bisherigen Namen und mit der bestehenden Managementstruktur, wodurch die Kontinuität für Kunden und Partner gewährleistet wird.

Bildtext: Guido Burgel, Senior Vice President, ANDRITZ Metals Processing, und Yonglong Peng, Eigentümer von Sanzheng.

Quelle und Foto: Andritz AG