Senkung der Netzentgelte darf nicht zurückgedreht werden

von Hubert Hunscheidt

Dazu Kerstin Maria Rippel, Haupt­geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl:

„Mit der Wiedereinführung des Zuschusses zu den Übertragungsnetzkosten ist es erst Anfang dieses Jahres gelungen, die in den vergangenen Jahren explodierten Netzentgelte wieder auf Normalniveau zu senken. Diese Maßnahme postwendend wieder zu kürzen, wäre ein fatales Signal! Das Ziel, die Stromkosten der Industrie nachhaltig zu reduzieren, würde wieder in die Ferne rücken und das gerade jetzt, wo die Nahost-Krise die Energiemärkte immens unter Druck setzt und die ohnehin volatilen Strompreise weiter steigen.

In Zeiten multipler Bedrohungen und geopolitischer Unsicherheiten muss die Bundesregierung für Planungssicherheit sorgen, statt gerade erreichte Entlastungen wieder zurückzunehmen!

Unsere Forderung ist klar: Der Haushaltszuschuss von 6,5 Milliarden Euro muss vollständig erhalten werden – und zwar dauerhaft!“

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl / Foto: Fotolia