Saarstahl liefert „grünen“ Stahl für Konzeptfahrzeug von Mercedes-Benz Trucks

von Hubert Hunscheidt

Mit dabei: Die Saarstahl Gruppe, die „grünen“ Stahl als Vorprodukt für die Achse des Konzeptfahrzeugs liefert. Die Projektpartner wollen mit dem Bau des nachhaltigen Fahrzeuges den Weg in die Serienproduktion und zu den geschlossenen Materialkreisläufen ebnen.

„Wir freuen uns, Teil dieses zukunftsweisenden Projektes zu sein“, betont Daniël Nicolaas van der Hout, Vertriebsvorstand Saarstahl. „Die erfolgreiche Umsetzung des reECONIC zeigt, welches Potenzial nachhaltige Materialien wie CO2-reduzierter Stahl für den Klimaschutz haben. Nun gilt es, ihren Einsatz durch den Aufbau eines entsprechenden Marktes weiter voranzubringen.“

Den Stahl für die Achse hat das Elektrostahlwerk Saarstahl Ascoval in Frankreich produziert, die Weiterverarbeitung zu Stabstahl erfolgte am Saarstahl-Standort in Völklingen: „Der Stahl für die Achse wurde von uns unter dem Einsatz von Schrott hergestellt. Der Rezyklatanteil beträgt 96 Prozent“, erklärt Dr. Nadine Artelt, Sales Director Saarstahl. „In puncto Qualität steht er dem über die Hochofen-Konverter-Route produzierten Stahl in nichts nach und lässt sich in den anschließenden Serienfertigungsprozessen unverändert weiterverarbeiten.“

„Grüner“ Stahl steht wie kaum ein anderes Produkt für gelebte Kreislaufwirtschaft: Er ist multirecyclingfähig. Ganz im Sinne von Ressourcenschonung stellt die Herstellung von Elektrostahl einen einzigartigen geschlossenen Kreislauf dar und ist damit wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Lieferketten.

Quelle und Fotos: SHS – Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA