Saarstahl Ascoval schließt Liefervertrag mit Mannesmann Precision Tubes

von Hubert Hunscheidt

Die Kooperation umfasst auch eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette sowie die Entwicklung passgenauer Logistiklösungen, um eine effiziente Versorgung der Endkunden sicherzustellen.

„Wir freuen uns auf eine langjährige Partnerschaft mit Mannesmann Precision Tubes“, so Daniël Nicolaas van der Hout, Vertriebsvorstand Saarstahl. „Die Kooperation zeigt, dass wir uns am Markt als Vorreiter für CO2-reduzierten Stahl erfolgreich positioniert haben.“ Dr. Dennis Stindt, Präsident Saarstahl Ascoval, betont die Wichtigkeit des Auftrages für den französischen Standort und blickt optimistisch in die Zukunft: „Saarstahl Ascoval hat sich in den letzten Jahren europaweit als Hersteller von CO2-reduziertem Schienenstahl etabliert. Aber unser Stahl ist auch in anderen Branchen gefragt: Lieferverträge wie mit Mannesmann Precision Tubes ermöglichen es uns, uns branchenübergreifend sicher aufzustellen. Gleichzeitig schaffen sie auch die notwendige Planungssicherheit, um unser Werk zukunftsfähig weiterzuentwickeln.“

In den vergangenen Jahren hat die Saarstahl Gruppe gezielt in die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur ihres Elektrostahlwerks investiert und kann damit schon heute Stahl CO₂-reduziert herstellen. Der von Saarstahl Ascoval produzierte Stahl wird im Elektrolichtbogenofen unter dem Einsatz von Stahlschrott hergestellt. Dieser ist mit einem bis zu 70 Prozent reduzierten CO₂-Fußabdruck deutlich klimafreundlicher als Stahl, der über die klassische Hochofen-Konverter-Route produziert wird.

Bildtext: Handschlag auf die zukünftige Kooperation: Dr. Dennis Stindt, Präsident Saarstahl Ascoval, und Amit Bedi, CEO Mannesmann Precision Tubes.

Quelle: SHS Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA / Foto: Mannesmann