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Rückgang von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie stärker als erwartet

13. Mai 2026 von Hubert Hunscheidt

Der deutschen Automobilindustrie in Deutschland droht ein Beschäftigungsverlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2035, sollte die EU nicht auf mehr Technologieoffenheit setzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes nachhaltig und signifikant verbessern. Mit Blick auf die 125.000 Arbeitsplätze fiele der Rückgang der Beschäftigung stärker aus als bisher angenommen, es drohen etwa 35.000 Arbeitsplätze mehr als zuletzt von uns erwartet zu entfallen.

Besonders brisant: Die Brüsseler CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans, nach der ab dem Jahr 2035 ausschließlich batterieelektrische und Brennstoffzellen-Fahrzeuge neu zugelassen werden können, setzt ohne Anpassungen 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland aufs Spiel. Durch eine stärkere Rolle von Plug-in-Hybriden (PHEV), Range Extendern und Verbrennern – auch mit erneuerbaren Kraftstoffen im Jahr 2035 und danach – ließen sich diese erhalten. Weltweit werden diese Antriebe auf Dauer eine Rolle spielen. Daher fordert der VDA mit Nachdruck, dass das Bekenntnis Brüssels zur Technologieoffenheit endlich auch mit konkreten Maßnahmen und notwendigen Flexibilisierungen verbunden wird.

Problematik: Neue Arbeitsplätze entstehen wegen schlechten Standortbedingungen immer seltener in Deutschland

Bisher war der VDA im Rahmen einer Studie mit Prognos (2024) davon ausgegangen, dass im Zuge der Transformation zur klimaneutralen Mobilität bis zum Jahr 2035 rund 190.000 Arbeitsplätze gegenüber dem Jahr 2019 verloren gehen könnten. Grund dafür: Die Fertigung eines E-Autos ist weniger komplex und benötigt weniger Teile als die eines Verbrenners, weshalb mit dem Wandel hin zur Elektromobilität Beschäftigungsverluste – insbesondere in der Zulieferindustrie – einhergehen.

Die Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren zeigt jedoch, dass der Beschäftigungsrückgang schneller voranschreitet als bisher angenommen. Hintergrund ist, dass in Deutschland aufgrund der schlechten, international zunehmend nicht mehr wettbewerbsfähigen, Standortbedingungen, anders als anzunehmen war, nicht mehr ausreichend neue Arbeitsplätze entstehen. Arbeitsplätze, die im Zuge der Transformation zur klimaneutralen und digitalen Mobilität der Zukunft aufgebaut werden, entstehen zunehmend im Ausland.

Auf Basis dieser Entwicklung bei der Beschäftigung und unter Fortschreibung der geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen ergibt sich deshalb nun ein stärkerer Rückgang in der Abschätzung für die Beschäftigungsentwicklung als bisher angenommen: Bis zum Jahr 2035 ist nunmehr ein Beschäftigungsverlust von rund 225.000 Arbeitsplätzen gegenüber dem Jahr 2019 zu erwarten. Das entspricht, ausgehend von heute – da schon etwa 100.000 Arbeitsplätze seit 2019 verloren gegangen sind – einem Rückgang von weiteren etwa 125.000 Beschäftigten. Das heißt konkret: Es gehen etwa 35.000 Arbeitsplätze mehr verloren als auf Grundlage der Berechnungen aus dem Jahr 2024 zu erwarten gewesen wäre.

„Alles, was Wachstum schafft, muss oberste Priorität haben“

VDA-Präsidentin Hildegard Müller: „Die Entwicklung ist besorgniserregend und zeigt: Deutschland hat eine anhaltende und gravierende Standortkrise, die Bedingungen für die Produktion am Standort Deutschland verschlechtern sich zusehends. Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie – die Liste der Herausforderungen ließe sich fortführen. Die Folge: Die Unternehmen müssen sich leider aus wirtschaftlichen Gründen täglich zu oft gegen den Standort Deutschland und Europa entscheiden, um ihre Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten und übrige Beschäftigung hierzulande zu halten.“

Müller warnt: „Das Abwandern von Investitionen und Beschäftigung wird nicht ohne Konsequenzen für den Wohlstand unseres Landes und für dessen gesellschaftliche und politische Stabilität bleiben. Diese Erkenntnis ist schmerzhaft – umso wichtiger ist, dass die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden. Alles, was Wachstum schafft, muss oberste Priorität haben in Brüssel und Berlin. Das war und ist die Erwartung der Wirtschaft – und es muss Anspruch der Bundesregierung sein. Es braucht ein investitions- und innovationsfreundliches Umfeld, damit der Standort wieder relevanter wird. Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts entscheidet darüber, wo die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen.“

Technologieoffenheit könnte 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland erhalten

VDA-Berechnungen zeigen, dass die weitere Entwicklung der Beschäftigung wesentlich auch vom Antriebsmix abhängt. Nach der derzeitigen CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans können ab dem Jahr 2035 ausschließlich batterieelektrische und Brennstoffzellen-Fahrzeuge neu zugelassen werden, was entsprechende Auswirkungen auf die Produktion hat. Ein im Vergleich zur aktuell gültigen CO2-Regulierung höherer Anteil von Plug-in-Hybriden (PHEV), Range Extendern und Verbrennern (zunehmend mit erneuerbaren Kraftstoffen) an der inländischen Pkw-Produktion würde mit einer geringeren Veränderung der Beschäftigungsstruktur einhergehen. In diesem Fall wäre bis zum Jahr 2035 mit einem Beschäftigungsrückgang von etwa 75.000 Arbeitsplätzen zu rechnen, d.h. es könnten so etwa 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland erhalten bleiben. Die negativen Effekte der Transformation auf die Beschäftigung würden spürbar abgemildert. Der Pfad zur klimaneutralen Mobilität der Zukunft würde trotzdem fortbeschritten werden.

Deutsche Stimme in Brüssel entscheidend

„Ob China, Indien, USA oder Kanada – in anderen Regionen und Automobilmärkten steigt man nicht aus Technologien aus, die helfen können, Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig Beschäftigung zu sichern. Europas Regulierungs-Sonderweg ist nicht der richtige. Auch das Konzept der überbordenden Regulierung ist gescheitert. Entscheidend für den Erfolg ist, dass Klimaschutz ein Geschäftsmodell ist, dass Klimaschutz mit Wachstum und Wohlstand und damit Arbeitsplätzen zusammengedacht wird. Nur so kann Klimaschutz breite Akzeptanz erfahren und erfolgreich sein.

Deshalb braucht es echte Technologieoffenheit. In dem Mix von Antrieben liegt eine Stärke, gerade auch mit Blick auf das Erreichen der Klimaziele. Wichtig dabei: Technologieoffenheit darf kein bloßes Lippenbekenntnis sein, sondern muss in der Praxis auch tatsächlich realisierbar sein. Hier sind die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission leider unzureichend. Statt einer Kurskorrektur, statt des notwendig flexibleren Weges, setzt man auf weitere Regulierung – und verändert damit nichts. Umso mehr gilt: Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten müssen bei den anstehenden Verhandlungen dringend nachbessern und Flexibilisierungen schaffen“, so die VDA-Präsidentin.

Müller begrüßt es, dass sich die Bundesregierung bei wesentlichen Punkten auf eine gemeinsame Position zum sogenannten EU Automotive Package verständigt hat: „Das klare Bekenntnis der Bundesregierung zu einem technologieoffenen Weg in Richtung klimaneutraler Mobilität – einschließlich Plug-in-Hybriden, Range Extendern und Fahrzeugen mit Verbrennermotoren und zunehmend erneuerbaren Kraftstoffen – setzt ein starkes Zeichen für die anstehenden Verhandlungen in Brüssel und kann entscheidend helfen, Beschäftigung und Wohlstand hierzulande zu halten. Entscheidend ist daher jetzt auch, dass Deutschland eine starke, geeinte Stimme in Brüssel hat.“

Quelle: Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) / Foto: Fotolia



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