Rotterdam und Partner optimieren digitale Verbindung entlang des Rheins

von Hubert Hunscheidt

Ein wegweisendes Projekt zur Stärkung des digitalen Korridors entlang des Rheins nimmt Fahrt auf: Portbase und Rheinports haben sich zusammengeschlossen, um die Datenströme zwischen den niederländischen Seehäfen und den Binnenhäfen am Rhein zu optimieren. Rotterdam, Duisburg und die Schweizerischen Rheinhäfen unterstützen diese Initiative als Aktionäre und Botschafter für die digitale Vernetzung der Hafeninfrastrukturen.

Die Verbindung der Port Community Systeme Portbase PCS und dem RheinPorts RPIS (RiverPorts Planning and Information System) verspricht eine Steigerung der Effizienz und Transparenz entlang der Lieferketten vom Seehafen bis ins Hinterland. Durch einen reibungslosen Datenaustausch und optimierte Import- und Exportprozesse sollen die Planung vereinfacht und die Informationsweitergabe verbessert werden.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich nicht nur auf Häfen und Plattformbetreiber, sondern auch auf Logistikakteure entlang der Lieferketten. Sie sollen sich an die Plattformen anschließen, Daten austauschen und durch angebotene Dienste Mehrwerte schaffen.

Das Ziel dieser Initiative ist es, rasch Nutzen zu generieren. Die Testphase soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein, um im Jahr 2025 den vollen Betrieb aufnehmen zu können und die Zukunft der Hafenlogistik entscheidend zu prägen.

Quelle: RheinPorts GmbH / Foto: marketSTEEL

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