PKW-Neuzulassungen sinken im Januar 2026 um 6,6 Prozent

von Hubert Hunscheidt

Unter den deutschen Marken wies Opel mit einem Plus von 27,4 Prozent den stärksten Zuwachs auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 4,6 Prozent. Porsche (+23,3 %/1,5 %), MAN (+22,4 %/0,1 %) und MINI (+18,1 %/1,4 %) konnten ebenfalls Zugewinne im zweistelligen Bereich erzielen. BMW zeigte eine einstellige Zunahme von 5,4 Prozent, was einem Anteil von 8,8 Prozent entspricht. Die Marken VW (-17,5 %/19,7 %), Ford (-11,1 %/3,5 %), Mercedes (-6,5 %/9,5 %), Smart (-4,9 %/0,2 %) und Audi (-4,0 %/7,2 %) verbuchten hingegen sinkende Zulassungszahlen. Trotz des Rückgangs blieb VW mit einem Anteil von 19,7 % die anteilstärkste deutsche Marke.

Bei den Importmarken verzeichnete Skoda mit 18.550 neu zugelassenen Pkw die höchste Zulassungszahl, was ein Plus von 12,2 Prozent ausmachte. Mit einem Anteil von 9,6 Prozent wies Skoda zudem den größten Neuzulassungsanteil unter den Importmarken aus. Auch die volumenstärkeren Importmarken Fiat (+87,2 %/2,3 %) und Hyundai (+0,1 %/3,2 %) konnten mit mehr als 4.000 Neuzulassungen ein Zulassungsplus im Januar 2026 erzielen. Die weiteren der volumenstärkeren Importmarken Seat (-29,8 %/5,0 %) und Peugeot (-9,5 %/2,3 %) verbuchten hingegen Zulassungsrückgänge.

Mit einem Anteil von 32,5 Prozent waren die SUVs das stärkste Segment, trotz eines Rückgangs von -0,6 Prozent. Die Kompaktklasse erreichte, obgleich eines Rückgangs von -12,5 Prozent, einen Anteil von 15,2 Prozent und war damit das zweitstärkste Segment vor den Kleinwagen (12,6 %/-2,1 %) und den Geländewagen (12,3 %/-13,9 %). Das Segment der Wohnmobile wies dagegen mit +11,8 Prozent den stärksten Zuwachs auf und erreichte damit einen Neuzulassungsanteil von 2,1 Prozent, gefolgt von der Mittelklasse mit einem Zulassungsplus von 0,5 Prozent und einem Anteil von 8,3 Prozent. Die stärksten Rückgänge verzeichneten hingegen die Segmente Oberklasse (-28,5 %/0,6 %), Großraum-Vans (-25,7 %/1,9 %), Mini-Vans (-23,5 %/0,7 %), Minis (-23,3 %/1,8 %) und Utilities (-10,1 %/5,2 %). Rückläufige Neuzulassungszahlen zeigten sich auch bei den Sportwagen (-6,0 %/0,7 %) und Obere Mittelklasse (-3,9 %/5,5 %).

79.996 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 41,2 Prozent (+3,9 %), darunter 21.790 Plug-in-Hybride (11,2 %/+23,0 %). 22,0 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). Mit 42.692 Neuwagen lag diese Antriebsart um 23,8 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 43.695 Pkw waren mit einem Benzinmotor (22,5 %/-29,9 %) und 27.309 Pkw mit einem Dieselantrieb (14,1 %/-17,1 %) ausgestattet. 280 flüssiggasbetriebene Pkw (0,1 %/-67,4 %) und zwei Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) (0,0 %) kamen zur Neuzulassung. Für die Antriebsarten Erdgas und Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im Januar 2026 betrug 102,4 g/km (-9,9 %).

Am Nutzfahrzeugmarkt stiegen die Neuzulassungen bei den Kraftomnibussen um 76,4 Prozent. Die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) konnten einen Zuwachs von 19,0 Prozent erzielen. Um 3,7 Prozent legten die Zugmaschinen insgesamt zu, gleichwohl die Sattelzugmaschinen im Berichtsmonat mit einem Minus von 0,3 Prozent bilanzierten. Die Neuzulassungen der Lastkraftwagen (Lkw) lagen um -21,3 Prozent hinter dem Ergebnis des Vergleichsmonats zurück. 5.650 fabrikneue Krafträder und damit +67,9 Prozent mehr als im Vergleichsmonat kamen im Januar 2026 zur Zulassung.

Insgesamt wurden 225.932 Kfz (-6,5 %) und 14.043 Kfz-Anhänger (-13,7 %) erstmals in den Verkehr gebracht.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wechselten insgesamt 567.942 Kfz (-10,9 %) und 29.260 Kfz-Anhänger (-16,2 %) die Halterin beziehungsweise den Halter.

Quelle: KRAFTFAHRTBUNDESAMT / Foto: Fotolia