Autor: von Alfons Woelfing

08.02.2019

Outokumpu behauptet sich in schwierigem Marktumfeld

2018 war ein außergewöhnliches Jahr für die europäische Stahlindustrie. Die unvorhergesehene Handelsstörung durch die US-Stahlzölle führte zu einem Anstieg der Billigimporte nach Europa und zu einem starken Preisdruck, der die gesamte europäische Stahlindustrie belastete.

2018 stieg der Umsatz des Unternehmens auf 6.872 Millionen Euro (2017: 6.356 Millionen Euro). Das bereinigte EBIT sank auf 485 Mio. EUR (2017: 631 Mio. EUR), belastet durch hochpreisige Graphitelektroden, sonstige Vorleistungen und Frachtkosten von rund 140 Mio. EUR. In Europa erreichten die Basispreise aufgrund des starken Importdrucks historisch niedrige Niveaus, während in den USA die Basispreise stiegen. Der verbesserte Produktmix in beiden Regionen wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus, das zusätzlich durch eine verbesserte Kosteneffizienz und die Zuverlässigkeit der Werke unterstützt wurde.

Quelle und Foto: Outokumpu