Orderdesk verbindet Auftragssteuerung und Fertigungsdaten

von Hubert Hunscheidt

Zirkel Technologies hat mit Orderdesk ein neues Modul seiner ShopFloor Suite vorgestellt. Die Software soll Fertigungsbetriebe dabei unterstützen, Aufträge gezielter zu steuern, Maschinenkapazitäten besser auszulasten und den tatsächlichen Produktionsfortschritt nachzuvollziehen. Dazu führt Orderdesk Informationen zu Fertigungsaufträgen, Maschinenbelegung, Bearbeitungszeiten und Materialergebnissen in einem gemeinsamen Arbeitszusammenhang zusammen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Aufträge aktuell bearbeitet werden, welche noch anstehen und wann mit ihrer Fertigstellung zu rechnen ist. Durch die Verknüpfung von Auftrags- und Maschinendaten sollen sich Bearbeitungsfortschritte transparenter darstellen und verbleibende Fertigungszeiten besser abschätzen lassen.

Materialverbrauch und Fertigungsergebnisse im Blick

Neben der Auftragssteuerung berücksichtigt Orderdesk auch die Materialnutzung. Dabei unterscheidet das System zwischen Gutmenge, wiederverwendbaren Reststücken und Schrott. Diese Informationen sollen eine genauere Materialbilanz und Nachkalkulation ermöglichen.

Gerade in der Metallbearbeitung, etwa beim Sägen von Halbzeugen, ist die getrennte Erfassung von Fertigteilen, Restmaterial und Ausschuss für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit einzelner Aufträge von Bedeutung.

„Ein Maschinensignal sagt Ihnen, dass eine Maschine läuft. Was sie liefert, sagt es Ihnen nicht. Genau diese Lücke schließt Orderdesk: Auftrag, Maschine, Zeit und Material in einem Arbeitszusammenhang“, erklärt Kapil Gupta, Gründer und Co-CEO von Zirkel Technologies.

Whitepaper erläutert Einsatzmöglichkeiten

In einem neuen Whitepaper beschreibt das Unternehmen die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten des Moduls. Anhand eines beispielhaften Sägeauftrags werden unter anderem die Restzeitschätzung und Materialbilanz dargestellt.

Darüber hinaus erläutert Zirkel Technologies die Einbindung von Orderdesk in bestehende Systemlandschaften und stellt Kennzahlen vor, mit denen Fertigungsunternehmen den Nutzen der Lösung bewerten können. Ziel ist es, die Fertigstellungsplanung zu verbessern, vorhandene Kapazitäten gezielter einzusetzen und den Abstimmungsaufwand zwischen Arbeitsvorbereitung und Produktion zu reduzieren.

Hier steht das Whitepaper zur Verfügung.

Quelle: Zirkel Technologies GmbH / Foto: Fotolia