Neuzulassungen Pkw: 5,1 Prozent mehr in den ersten sieben Monaten 2026
von Hubert Hunscheidt
Bei den deutschen Marken erreichte Smart im Juli 2026 eine Steigerung der Neuzulassungen von +106,6 Prozent und damit einen Anteil von 0,3 Prozent, gefolgt von MINI mit einem Zulassungsplus von 19,3 Prozent und einem Anteil von 1,7 Prozent. Mercedes erreichte ein Plus von 8,0 Prozent und einen Anteil von 9,9 Prozent. MAN legte um +1,9 Prozent zu, der Anteil betrug 0,1 Prozent, Audi verzeichnete ein Plus von 1,5 Prozent und einen Anteil von 6,5 Prozent, BMW lag +0,5 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats und erreichte einen Anteil von 9,2 Prozent. Rückläufig waren die Neuzulassungen bei Opel (-18,1 %/4,4 %), Ford (-17,0 %/3,6 %), VW (-7,6 %/17,9 %) und Porsche (-4,5 %/1,0 %).
Mit 17,9 Prozent entfiel der größte Anteil an den Neuzulassungen wiederholt auf Volkswagen.
Von den Importmarken mit einem Neuzulassungsanteil von 1,5 Prozent und mehr erreichte BYD im Juli mit +365,4 Prozent den größten Zuwachs und einen Anteil von 2,0 Prozent. Bei Renault zeigte sich ein Plus von 32,3 Prozent, der Anteil betrug 2,5 Prozent, Citroen (+23,1 %/1,7 %), Peugeot (+22,0 %/2,0 %), Fiat (+13,6 %/2,3 %) und Kia (+11,4 %/2,5 %) verzeichneten jeweils zweistellige Steigerungen der Neuzulassungen. Seat legte um +4,9 Prozent zu und erreichte einen Anteil von 5,2 Prozent. Toyota (-25,0 %/2,3 %), Volvo (-14,2 %/1,7 %) und Dacia (-11,2 %/2,4 %) verzeichneten zweistellige Rückgänge gegenüber dem Vergleichsmonat, bei Hyundai zeigte sich ein Minus von -6,7 Prozent und ein Anteil von 3,3 Prozent. Skoda war mit einem Anteil von 8,7 Prozent die anteilsstärkte Importmarke.
Der größte Neuzulassungsanteil entfiel mit 35,7 Prozent auf das Segment der SUVs die im Berichtsmonat um 5,4 Prozent zulegten, gefolgt von der Kompaktklasse, deren Anteil nach einem Rückgang von -11,0 Prozent 13,8 Prozent betrug. Die Kleinwagen erreichten einen Anteil von 13,3 Prozent (+9,9 %), der Anteil der Geländewagen betrug 10,2 Prozent (-4,8%). Den deutlichsten Zuwachs fuhren die Minis mit einem Plus von 25,0 Prozent ein, ihr Anteil an den Neuzulassungen im Juli betrug danach 2,8 Prozent. Rückläufig waren die Neuzulassungen in den Segmenten Sportwagen (-27,1 %/0,5 %), Oberklasse (-20,2 %/0,5 %), Großraum-Vans (-16,4 %/1,6 %), Wohnmobile (-15,7 %/2,2 %), und Utilities (-4,3 %/4,8 %).
Die Neuzulassungszahlen der Elektro-Pkw (BEV) legten im Berichtsmonat mit 78.609 Einheiten um 61,7 Prozent zu. Ihr Anteil betrug 29,3 Prozent und lag damit deutlich über dem Anteil der Plug-in Hybride, der mit 30.609 Neuzulassungen 11,4 Prozent ausmachte. Insgesamt wurden einschließlich der Plug-in-Hybride 105.284 Hybride neu zugelassen, der Anteil betrug 39,3 Prozent. Einen Anteil von 18,9 Prozent erreichten die Benziner und damit 29,7 Prozent weniger als im Vergleichsmonat. Die dieselbetriebenen Neuwagen erreichten einen Anteil von 11,8 Prozent (-21,8 %). Die Anzahl der flüssiggasbetriebenen Neuwagen legte mit 1.705 Einheiten um +59,2 Prozent zu, ihr Anteil betrug 0,6 Prozent. Für erdgasbetriebene Pkw wurde im Juli eine Zulassung registriert.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im Juli um -15,1 Prozent zurück und lag bei 91,2 g/km.
Bei den Nutzfahrzeugen erreichten die sonstigen Kraftfahrzeuge eine Steigerung der Neuzulassungen von +19,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, bei den Krädern war es ein Anstieg um +10,9 Prozent. Die Anzahl der Neuzulassungen bei den Kraftomnibussen lag um -11,9 Prozent unterhalb des Vergleichsmonats, bei den Lkw war es ein Minus von -8,0 Prozent. Die Zugmaschinen insgesamt bilanzierten mit einem Minus von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, die Sattelzugmaschinen darunter verbuchten ein Zulassungsminus von -3,0 Prozent.
Insgesamt wurden 325.682 Kfz und 25.377 Kfz-Anhänger neu zugelassen.
Im Juli 2026 wechselten insgesamt 685.844 Kfz (-4,2 %) und 42.670 Kfz-Anhänger (-4,6 %) die Halterin beziehungsweise den Halter. Mit Ausnahme der Kraftomnibusse (+6,8 %) verzeichneten auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt alle weiteren Fahrzeugarten Rückgänge.
Quelle: KRAFTFAHRTBUNDESAMT / Foto: Fotolia