Maschinenbau blickt wieder zuversichtlicher nach vorn
von Hubert Hunscheidt
Die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau hat sich im dritten Quartal 2026 deutlich verbessert. Rund 34 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage als "gut" oder "sehr gut" (Juli: 28 Prozent). Dagegen beurteilen etwa 22 Prozent ihre Lage als "schlecht" oder "sehr schlecht". Auch die Aussichten haben sich spürbar aufgehellt: 33 Prozent erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung (Juli: 25 Prozent), lediglich 10 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung.
Der zunehmende Optimismus zeigt sich auch in den Umsatzerwartungen: Im laufenden Jahr rechnen rund 57 Prozent der Unternehmen mit einem nominalen Umsatzanstieg. 22 Prozent erwarten eine Stagnation, 21 Prozent einen Rückgang. Für 2027 sind die Unternehmen noch etwas zuversichtlicher: 62 Prozent halten ein nominales Umsatzwachstum für möglich.
"Die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturerhebung geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Dennoch bleibt das Umfeld für den Maschinen- und Anlagenbau herausfordernd. Geopolitische Verwerfungen und der verschärfte Wettbewerb mit China bringen viele Unternehmen an ihre Grenzen. Die Kosten am Standort Deutschland sind zu hoch. Die Politik muss den Reformstau am Standort Deutschland endlich auflösen", kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt die Ergebnisse.
Personalabbau bleibt Kernthema