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Löcher in die Exportbilanz der deutschen Maschinenbauer gerissen

23. Feb. 2026 von Hubert Hunscheidt

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland musste im Jahr 2025 abermals spürbare Einbußen auf den Auslandsmärkten hinnehmen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sanken die Exporte nominal um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Preisbereinigt lag der Rückgang sogar bei 3,3 Prozent. Insgesamt wurden Maschinen und Anlagen im Wert von 198,5 Milliarden Euro aus Deutschland in die Welt exportiert. Damit sind die Exporte sogar etwas stärker als die Produktion zurückgegangen, die nach vorläufiger Berechnung um real 2,6 Prozent schrumpfte.

"Das Jahr war geprägt von schwierigen handelspolitischen Rahmenbedingungen. Die US-Zölle, der zunehmende Protektionismus sowie die damit einhergehende Unsicherheit auf den Weltmärkten treffen den exportorientierten Maschinen- und Anlagenbau ins Mark - und stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen", kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt die Jahresbilanz der Exporte.

Deutliche Unterschiede zwischen den EU-Ländern - USA und China schwach

Die Exporte in die Länder der Europäischen Union entwickelten sich etwas besser als im Durchschnitt, lagen insgesamt mit einem Minus von nominal 0,3 Prozent aber dennoch leicht unter Vorjahresniveau. Die Unterschiede zwischen den EU-Ländern fallen dabei teilweise deutlich aus. In Italien zeigte sich eine spürbare Dynamik mit einem kräftigen Plus von 9,5 Prozent während in Frankreich im Jahresvergleich ein Minus von 4,1 Prozent in den Büchern resultierte. Mit einem Exportanteil von 44,7 Prozent blieb die EU die wichtigste Absatzregion für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Unter den Einzelabsatzmärkten waren die USA weiterhin ganz oben in der Rangliste (Exportanteil 12,7 Prozent), gefolgt von China (8,2 Prozent), Frankreich (6,6 Prozent) und Italien (5,1 Prozent). Die Vereinigten Staaten standen aufgrund ihrer erratischen Zollpolitik besonders im Fokus. Wenig überraschend schrumpften die Exporte in die USA im Jahresverlauf deutlich um 8,0 Prozent. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar dürfte den Rückgang verstärkt haben. Mit Blick auf China war das Bild nur unwesentlich besser. Die strukturellen Probleme setzten sich hier fort und der Rückgang betrug im Jahresvergleich 8,2 Prozent.

Während es in allen großen Regionen zu Exportrückgängen kam, gab es auch vereinzelte Lichtblicke. In Europa konnte neben Italien auch Spanien mit einem deutlichen Plus von 8,4 Prozent überzeugen. Aber auch die Exporte nach Afrika (plus 9,2 Prozent), in die Mercosur-Staaten (plus 5,3 Prozent) und in den Nahen und Mittleren Osten (plus 7,1 Prozent) konnten deutlich zulegen.

Ausblick auf 2026

Die handels- und geopolitischen Unsicherheiten dürften fortbestehen und die Maschinenexporte auch im laufenden Jahr spürbar unter Druck setzen. Im US-Geschäft belasten insbesondere die Zölle auf Stahl- und Aluminiumderivate sowie weitere drohende Zollschocks unverändert die Geschäfte. In China sind die Exporte bereits seit vielen Jahren rückläufig; dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Zusätzlich dürfte der erstarkte Euro die Exportwirtschaft bremsen. Hoffnung macht der europäische Binnenmarkt, der von einem positiven Auftragseingang aus den Europartnerländern getragen wird. "Insgesamt wird das weltwirtschaftliche Klima rauer. Die Politik muss daher schnellstmöglich die Freihandelsabkommen mit Mercosur, Indien und Indonesien ratifizieren, um Wohlstand und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu sichern", resümiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Gernandt.

Quelle: VDMA / Foto: marketSTEEL



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