Autor: von Alfons Woelfing

06.12.2018

Leichtes Plus im Auftragseingang

Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe haben sich im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,3 % erhöht. Die Bestellungen aus dem Ausland und insbesondere dem Euroraum sind deutlich um 2,9 % bzw. 7,3 % gestiegen.

Bei den Aufträgen aus dem Inland kam es zu einem Rückgang von 3,2 %. Der Anteil an Großaufträgen war in etwa durchschnittlich.

Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August ergab sich ein Orderplus von 1,4 %. Zuwächse wurden bei den Investitionsgütern (+2,9 %) und den Konsumgütern (+1,4 %) gemeldet. Vorleistungsproduzenten verzeichneten einen Rückgang von 1,0 %. Während sich die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland nahezu unverändert zeigten (+0,1 %), stiegen die Aufträge aus dem Ausland (+2,2 %) vor allem aufgrund der Orders aus dem Euroraum (+4,8 %) deutlich an.

Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe haben sich nun drei Monate in Folge erholt. Der Sondereffekt der WLTP-Problematik in der Automobilindustrie ist allerdings auch zu Beginn des vierten Quartals noch deutlich spürbar. Es sind aber Fortschritte erkennbar. Die Auftragseingänge in der Kfz-Industrie haben sich seit ihrem Tiefpunkt im Juli merklich belebt und der Zulassungsstau löst sich allmählich auf.

Quelle: Statistisches Bundesamt / Vorschaufoto: fotolia