KUKA auf der AMB 2026: Durchgängige Automatisierung für die Metallbearbeitung

von Hubert Hunscheidt

Vom 15. bis 19. September 2026 präsentiert KUKA mit einer neuen Generation an Robotern und Steuerungen auf der AMB in Stuttgart innovative Automatisierungslösungen für die Metallbearbeitung. Gemeinsam mit seinen Partnern zeigt KUKA an Stand C51 in Halle 6, wie intelligente Robotik Produktionsprozesse entlang der gesamten Prozesskette optimieren kann.

Mit den neuen Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz wächst das Potenzial für eine durchgängige Automatisierung in der Metallbearbeitung weiter. Smarte Automatisierungskonzepte verknüpfen einzelne Produktionsschritte zu effizienten Prozessen und schaffen die Grundlage für eine zukunftsfähige Fertigung. Genau hier setzt KUKA an und demonstriert auf der AMB in Stuttgart vom 15. bis 19. September an Stand C51 in Halle 6 praxisnahe Anwendungen für die moderne Fertigung.

Smarte Lösungen für vernetzte Automatisierung

Vom automatisierten Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen über den Werkstücktransport bis hin zu Bearbeitungs- und Qualitätsprozessen zeigt KUKA, wie sich einzelne Produktionsschritte zu einer durchgängigen Fertigungslösung verbinden lassen. „Eine zukunftsfähige Metallbearbeitung erfordert durchgängige Automatisierungskonzepte. Entscheidend ist die smarte Vernetzung aller Prozesse entlang der Wertschöpfungskette. Genau das zeigen wir auf der AMB anhand konkreter Anwendungen“, sagt Steffen Günther, Business Development Manager Machine Tool Automation bei KUKA. Dazu hat das Automatisierungsunternehmen aus Augsburg seine neueste Generation an Robotern und Steuerungen am Messestand dabei.

Neue Robotergeneration in der Metallbearbeitung

Damit präsentiert KUKA leistungsfähige Lösungen für unterschiedliche Anwendungen in der Metallbearbeitung. Die neue KR CYBERTECH-Generation mit einer Traglast bis zu 35 kg überzeugt mit einer neu entwickelten Zentralhand und eignet sich für vielfältige Aufgaben wie Handling, Be- und Entladen sowie Testanwendungen. Ergänzt wird das Portfolio durch den neuen LBR iisy auf iiQKA.OS2, der eine Tragfähigkeit bis zu 11 kg hat. Der kompakte Industrie-Cobot vereint eine leistungsstarke Performance mit intuitivem Handguiding und eröffnet neue Möglichkeiten für anspruchsvolle Anwendungen in den unterschiedlichsten Produktionsumgebungen.

Intelligente Steuerung mit Hilfe von KI

Zusätzlich bringt KUKA seine aktuelle Steuerungs- und Softwaretechnologie mit auf die AMB. Mit den Robotersteuerungen KR C5 und KR C5 micro auf Basis des Betriebssystems iiQKA.OS2 zeigt KUKA eine zukunftsfähige Plattform für die industrielle Automatisierung, die zudem AI-ready konzipiert ist. Über die Software-Schnittstelle iiQKA.mxAutomation lassen sich die Roboter einfach in bestehende Maschinensteuerungen integrieren. Ergänzend unterstützen digitale Tools wie iiQWorks.Sim bei Planung, virtueller Inbetriebnahme und Optimierung von Robotik-Anwendungen.

Mobile und stationäre Robotik im Zusammenspiel

Um das Portfolio möglichst anschaulich zu machen, präsentiert sich KUKA auf der AMB gemeinsam mit Partnern der KUKA Group und zeigt in der Mobility Area, wie mobile und stationäre Robotik nahtlos zusammenarbeiten. So demonstriert der Partner BEC in der Showcase Area mit der autonomen mobilen Plattform KMP 1500P, wie Werkstücke zwischen verschiedenen Bearbeitungsstationen transportiert werden können.

In der flexiblen Roboterzelle MAIROFlex zeigt KUKA gemeinsam mit Partner MAIROTEC kosteneffiziente, einfach implementierbare Lösungen – z. B. für Bin Picking –, die mithilfe von Bildverarbeitung und KI gesteuert werden. wbt automation präsentiert gemeinsam mit KUKA die Robot Cell flexVise – eine kompakte Automationszelle für die Handhabung von Schraubstöcken. Ausgestattet mit dem neuen KR AGILUS ultra automatisiert sie wirtschaftlich CNC-Bearbeitungszentren und steigert die Produktivität, insbesondere bei kleinen Losgrößen.

Ergänzt wird der Messeauftritt durch Softwarespezialist und KUKA-Tochter Device Insight, die zeigt, wie mit Hilfe agentischer KI Störungen analysiert und relevante Informationen gebündelt werden. So kann der Bediener mit konkreten Schritt-für-Schritt-Anleitungen bei der Fehlerbehebung unterstützt werden.

Lösungen für jede Phase der Automatisierung

Damit präsentiert die KUKA Group auf der AMB mit ihren Partnern ein Lösungsportfolio für mobile und stationäre Automatisierung sowie KI-gestützte Services entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung. Besucher können sich vom 15. bis 19. September an Stand C51 in Halle 6 ein Bild machen, wie sich Produktivität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit ihrer Anlagen mithilfe von KI-gestützter Automatisierung steigern lassen.

Quelle und Fotos: KUKA AG