Kompakter, bidirektionaler Datenspeicher für den Fräskopf

von Alfons Woelfing

Die Balluff GmbH, führender, global tätiger Sensorspezialist und Connectivity-Anbieter, bietet mit dem IO-Link-Memory-Modul einen kompakten, bidirektionalen Datenspeicher für knappe Einbauräume vor. Das kompakte Speichermodul in Schutzart IP 67 mit Abmessungen von 34 x 16 x 8 mm lässt sich an Wechseleinheiten, wie z.B. Fräsköpfen von Portal-Bearbeitungszentren, als Datenspeicher einsetzen.

Die Aggregate führen damit ihre aktuellen Betriebsdaten stets auslesbar mit sich. Dies bietet folgenden Vorteil: Bei einem Maschinenwechsel werden alle Daten, wie etwa die Anzahl der Verwendungszyklen, Schock- und Vibrationskennzahlen oder auch Intervalle für Schmierung und Ölwechsel, direkt übernommen.

Der Installations- und Parametrieraufwand des Moduls ist gering. So braucht es für die zuverlässige, störungsfreie bidirektionale Datenübertragung zwischen Fräskopf und Steuerung lediglich ein einziges Standardkabel. Dieses wird im Systemring der Fräskopfschnittstelle angeschlossen. Die Datenübertragung ist störunanfällig sowie robust gegenüber EMV-Einflüssen. Das Modul kann insgesamt Daten mit einer Größe von 14 Segmenten à 64 Byte aufnehmen.

Maschinenbetreiber profitieren davon, dass bei einem Wechsel des Fräskopfes von einer Maschine auf eine andere automatisch sämtliche Kennungs- und Betriebsdaten über eine Leitung vom Fräskopfspeicher auf die NC-Steuerung kopiert und geladen werden. Bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten kann das Service-Personal alle Daten des Speicherchips via PC oder Laptop auslesen und gegebenenfalls aktualisieren. Dem Anlagenbetreiber stehen somit jederzeit transparent Informationen zum aktuellen Status des Fräskopfes zur Verfügung.

Einmal mehr erweist sich IO-Link als Schlüsseltechnologie für leistungsfähige und platzsparende Industrie-4.0-Konzepte.

Quelle und Foto: Balluff GmbH

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