Klöckner-Übernahme belastet Quartalsbilanz von Worthington Steel deutlich

von Hubert Hunscheidt

Worthington Steel hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen operativen Verlust von 57,6 Millionen US-Dollar verbucht, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 66,4 Millionen US-Dollar erzielt worden war. Der Umsatz stieg dagegen um zwölf Prozent auf 929,2 Millionen US-Dollar.

Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch Abschreibungen von 94,5 Millionen US-Dollar auf den Geschäftsbereich Elektrobandstahl sowie durch hohe Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Klöckner & Co. Allein die Transaktions- und Beratungskosten beliefen sich auf 15,5 Millionen US-Dollar.

Die Akquisition wurde Anfang Juni abgeschlossen. Worthington Steel hält inzwischen rund 62 Prozent der Klöckner-Aktien. Unternehmenschef Geoff Gilmore bezeichnete die Übernahme als die größte in der Firmengeschichte und als wichtigen Schritt zum Ausbau einer breiter aufgestellten Metallverarbeitungsplattform. Nun stehe die Integration des Stahlhändlers im Mittelpunkt.

Quelle: Worthington Steel / Foto: Klöckner & Co. SE