Autor: von Hubert Hunscheidt

06.09.2019

Kleine Atempause für deutschen Maschinenbau

Die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau sind auch im Juli gesunken, das Tempo des Rückgangs hat sich im Vergleich zu den Vormonaten aber verlangsamt. Die Bestellungen verfehlten ihr Vorjahresniveau um real 3 Prozent, wobei die Inlandsorders um 4 Prozent und die Aufträge aus dem Ausland um 3 Prozent zurückgingen.
 
„Damit ist der Abschluss im Juli zwar weniger trübe ausgefallen – eine kleine Atempause. Doch der Trend zeigt weiter nach unten und die Geschäfts- und Exporterwartungen bleiben angesichts der konjunkturellen und politischen Risiken für die zweite Jahreshälfte pessimistisch“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. "Der Trend zeigt weiter nach unten und die Geschäfts- und Exporterwartungen bleiben angesichts der konjunkturellen und politischen Risiken für die zweite Jahreshälfte pessimistisch.“
 
Positiv fiel die Bilanz im Juli für die Bestellungen aus den Euro-Ländern aus, die um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnten. Aus den Nicht-Euro-Ländern wurden dagegen 5 Prozent weniger Aufträge verbucht. Im Drei-Monats-Vergleich Mai bis Juli 2019 lagen die Bestellungen um real 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Inlands- und Auslandsorders verbuchten gleichermaßen ein Minus von 8 Prozent, wobei die Bestellungen aus den Euro-Ländern um 9 Prozent sanken, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 7 Prozent weniger Aufträge.
 
Quelle: VDMA / Vorschaufoto: marketSTEEL