KfW IPEX-Bank finanziert Duisburg Gateway Terminal

von Hubert Hunscheidt

Das finanzierte Projekt umfasst den Bau und Betrieb von Phase 1 des DGT, das mit einer Fläche von 235.000 m² das größte Containerterminal eines europäischen Binnenhafens sein wird und an dem Güter trimodal zwischen Schiff, Bahn und Lkw umgeschlagen werden können. Zudem wird das DGT auch das erste Containerterminal sein, das mit Hilfe von Wasserstoff vollkommen klimaneutral betrieben wird. Dies erfolgt mit Hilfe des Projekts „enerport II“, bei dem die Energiewandlung auf Wasserstoffbasis im Duisburger Hafen umgesetzt und möglichst viele Prozesse elektrifiziert werden sollen. Das DGT gilt sowohl als Leitmodell für die umweltpolitische Transformation von Binnenhäfen (in diesem Fall von Kohle zu Wasserstoff) als auch als Modellprojekt für die Zukunft der Logistik.

Darüber hinaus soll auf der Fläche des DGT ein Lager für Gefahrgut-Tankcontainer entstehen. Dieses kann von der Chemieindustrie entlang des Rheins bei niedrigem Wasserstand und schlechter Schiffbarkeit als Alternative zur Lagerung auf Binnenschiffen genutzt werden. Zugleich wird das Lager ein Umschlagplatz für mit Wasserstoff oder dem Vorprodukt Ammoniak gefüllte Tankcontainer. Von hier aus werden kleinere Industriebetriebe mit Wasserstoff beliefert, die im Gegensatz zu Großabnehmern bis auf Weiteres nicht an eine Pipeline angeschlossen werden können.

Über die Duisburg Gateway Terminal GmbH

Im Duisburger Hafen entsteht mit dem Duisburg Gateway Terminal (DGT) das größte Containerterminal im europäischen Hinterland. Es ist das erste Terminal, das mit Hilfe von Wasserstoff vollkommen klimaneutral betrieben werden und intelligent vernetzt sein soll. Die Duisburg Gateway Terminal GmbH ist die Betreibergesellschaft des DGT, Gesellschafter sind die Duisburger Hafen AG, Hupac SA, H.T.S. Intermodaal B.V. und PSA Belgium Holdings B.V.

Quelle und Foto: KfW IPEX-Bank GmbH

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