Innovative Fördertechnik für Hochleistungsbecherwerke
von Angelika Albrecht

Neues Design und geringeres Gewicht: Damit punkten die neuen Zentralketten von RUD. Die Zentralketten gibt es wahlweise mit integriertem oder separatem Befestigungswinkel in jeweils mehreren Kettengrößen. Mit den Ketten-Innovationen erweitert der Spezialist für Antriebs- und Fördertechnik sein Produktportfolio, gerade in den unteren Nenngrößen. Die RUD-Zentralketten eignen sich für den Einsatz in Hochleistungsbecherwerken, in unterschiedlichen Branchen, allen voran in der Zementherstellung.
Zentralketten für Hochleistungsbecherwerke
Die Zentralketten von RUD kommen in Hochleistungsbecherwerken im Bereich der Fördertechnik zum Einsatz. Sie fördern unter anderem Zement, Kalkstein, Schotter, Kohle oder auch Steinsalz und Soda zuverlässig und effizient. Die RUD-Zentralketten sind ein robustes Zugmittel für die Senkrechtförderung von pulverförmigen, körnigen, stückigen und temperaturbelasteten Fördergütern.
Neues Design mit geringem Gewicht
Neu an den Zentralketten von RUD ist das Design und die Technik, die dahintersteckt. Ihr System funktioniert jetzt ähnlich dem einer Fahrradkette. RUD hat damit sein ursprüngliches Lösungsprinzip von sich drehenden Bolzen komplett überarbeitet. Der Grund dafür liegt im Gewicht: Die neue Generation an Zentralketten ist nun deutlich leichter. Sie arbeitet mit weniger Totlast und erhöht dadurch ihre Performance.
Effiziente Umrüstung
Die RUD-Zentralketten werden nach VDI 2324 ausgelegt und können entsprechend dieser Richtlinie für Becherwerke in der Schüttgutindustrie eingesetzt werden. Sie werden zur Umrüstung von bestehenden Becherwerken mit Rundstahlketten oder Gurten eingesetzt, eignen sich aber auch zur Erstausrüstung von neuen Anlagen. Dank des erweiterten Portfolios finden Betreiber und Instandhalter von Hochleistungsbecherwerken die für sie passenden Zentralketten.
Rundstahl- und Gurtbecherwerke lassen sich mit den RUD-Zentralketten zudem zu effizienten Hochleistungsbecherwerken umrüsten. Der große Vorteil von Zentralketten gegenüber Rundstahlketten: Sie können mit einer höheren Geschwindigkeit gefahren werden. Auch Erstausrüster profitieren vom RUD-Portfolio: Dank der Förderung mit Zentralketten können neue Becherwerke schmaler und damit auch kostengünstiger gebaut werden.
Über RUD:
Die RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG, 1875 von Carl Rieger und Friedrich Dietz im schwäbischen Aalen gegründet, erzielt mit über 1700 Mitarbeitern in über 120 Ländern einen jährlichen Umsatz von über 200 Millionen Euro. An Standorten u. a. in Deutschland, Australien, Brasilien, China, Indien, Rumänien und den USA produziert das Familienunternehmen neben Anschlag- und Zurrtechnologie, Gleitschutzketten, Hebezeugketten, Förder- und Antriebstechnik sowie Equipment für Werkzeughandling. Mit der Marke Erlau stellt das deutsche Traditionsunternehmen außerdem Reifenschutzketten und Objekteinrichtungen für den Innen- und Außenbereich her.
Quelle und Vorschaubild: RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH und Co. KG