Hoberg & Driesch Schierle beschleunigt Prozesse durch Digitalisierung

von Hubert Hunscheidt

Der Stahlrohrhändler H&D Schierle treibt die Digitalisierung seiner internen Abläufe voran. Im Mittelpunkt stehen effizientere Lager- und Verwaltungsprozesse, eine bessere Vernetzung innerhalb der Unternehmensgruppe und kürzere Reaktionszeiten bei Kundenanfragen. Dabei setzt das Unternehmen auf SAP, CRM-Systeme und eine zunehmend papierlose Abwicklung.

In den Lägern sollen digitale Prozesse manuelle Arbeitsschritte reduzieren und den Informationsfluss verbessern. Auch die Rechnungsbearbeitung wird weiter digitalisiert. CRM-Systeme helfen zudem, Kundenbedarfe systematischer zu erfassen und regelmäßig benötigte Materialien frühzeitig zu erkennen.

„Wir wollen die Mitarbeiter auf die wichtigen Sachen setzen und freie Kapazitäten für die Kommunikation mit den Kunden schaffen“, erklärt Geschäftsführer Nico Genge.

Standortübergreifender Zugriff auf Materialbestände

Eine wichtige Rolle spielt die Einführung von SAP. Das gemeinsame System ermöglicht den Schwestergesellschaften innerhalb der Unternehmensgruppe, Materialbestände an anderen Standorten in Echtzeit einzusehen. Bislang waren entsprechende Informationen in den jeweiligen ERP-Systemen hinterlegt. Durch die standortübergreifende Vernetzung lassen sich verfügbare Materialien schneller identifizieren und Kundenanfragen gezielter bearbeiten.

Hintergrund sind auch die steigenden Anforderungen an die Geschwindigkeit im Stahlhandel. Kunden erwarten kurzfristige Angebote, aktuelle Informationen zur Materialverfügbarkeit und schnelle Rückmeldungen.

H&D Schierle verfolgt deshalb einen Ansatz, bei dem digitale Abläufe die persönliche Kundenbetreuung unterstützen. Standardisierte Prozesse sollen möglichst effizient abgewickelt werden, damit den Mitarbeitern mehr Zeit für Beratung, individuelle Anforderungen und den direkten Austausch mit den Kunden bleibt.

Quelle: Hoberg & Driesch Schierle GmbH / Foto: marketSTEEL