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Globale Handelsströme verschieben sich – China baut industrielle Führungsrolle aus

19. März 2026 von Hubert Hunscheidt

Der globale Handel hat sich im Jahr 2025 widerstandsfähiger gezeigt als erwartet. Trotz deutlich gestiegener Zölle und geopolitischer Spannungen wuchs der internationale Warenhandel schneller als die Weltwirtschaft. Sowohl die US-Importe als auch die chinesischen Exporte erreichten neue Höchststände.

Gleichzeitig verändern sich die Handelsstrukturen grundlegend. Lieferketten orientieren sich zunehmend entlang geopolitischer Linien. Die USA, China und die EU verlagern ihre Handelsbeziehungen stärker auf politisch und wirtschaftlich kompatible Partner, ohne dass es zu einer umfassenden Rückverlagerung von Produktion kommt.

Ein zentraler Wachstumstreiber war der Handel mit KI-bezogenen Technologien. Produkte wie Halbleiter, Server und Rechenzentrumsausrüstung machten rund ein Drittel des globalen Handelswachstums aus. Die entsprechenden Lieferketten werden vor allem von asiatischen Standorten wie Taiwan, Südkorea und Teilen Südostasiens geprägt.

China nutzt diese Entwicklung gezielt für eine strategische Neuausrichtung seiner Industrie. Während der direkte Export von Konsumgütern teilweise zurückgeht, baut das Land seine Position als Zulieferer von Vorprodukten, Maschinen und Komponenten aus. Damit entwickelt sich China zunehmend zur „Fabrik der Fabriken“ und beliefert insbesondere aufstrebende Produktionsstandorte in ASEAN-Staaten, Indien sowie weiteren Wachstumsmärkten.

Parallel dazu gewinnen Regionen wie Südostasien deutlich an Bedeutung als Fertigungs- und Montagezentren. Länder wie Vietnam oder Indonesien übernehmen zunehmend Endmontageprozesse, während China upstream in der Wertschöpfungskette agiert. Auch Indien konnte im Smartphone-Segment Marktanteile gewinnen und Teile der Produktion von China übernehmen.

Europa hingegen steht zunehmend unter Druck. Zwar bleibt die industrielle Basis stabil, doch gelingt es bislang nicht, die durch geopolitische Verschiebungen entstehenden Marktchancen konsequent zu nutzen. In wichtigen Branchen wie der Automobilindustrie, der Chemie oder klassischen Industriegütern geraten europäische Anbieter verstärkt unter Wettbewerbsdruck – sowohl durch steigende Importe aus China als auch durch handelspolitische Maßnahmen in den USA.

Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Automobilsektor. Während EU-Exporte in wichtige Märkte wie die USA und China unter Druck stehen, steigen die Importe chinesischer Fahrzeuge nach Europa weiter an.

Insgesamt deutet sich eine strukturelle Verschiebung der industriellen Kräfteverhältnisse an. Während China seine Rolle als globaler Systemlieferant weiter ausbaut und Emerging Markets industrielle Bedeutung gewinnen, verliert Europa relativ an Dynamik und Marktanteilen in zentralen Wachstumsfeldern.

Für die Stahl- und Metallindustrie bedeutet dies wachsenden Wettbewerbsdruck, aber auch die Notwendigkeit, sich stärker auf Zukunftstechnologien, Effizienz und strategische Positionierung in neuen globalen Wertschöpfungsnetzwerken auszurichten.

Quelle: McKinsey & Company / Foto: Fotolia



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