Gießerei-Industrie diskutiert Wettbewerbsfähigkeit, Energiepreise und Digitalisierung
von Hubert Hunscheidt
Mit Mitgliederversammlungen von VDG, BDG und FVG sowie einem gemeinsamen „Get Together“ ist der Deutsche Gießereitag 2026 am Dienstagabend gestartet. Ab Mittwoch diskutieren Vertreter aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Verbänden über die Zukunft der deutschen Gießerei-Industrie.

Zum Auftakt des Kongressprogramms am Mittwochmorgen eröffnet BDG-Präsident Clemens Küpper die Veranstaltung. Im Fokus der ersten Sessions stehen die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland, Energiepreise und die Zukunft energieintensiver Industrien.
Unter anderem sprechen Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne, VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann sowie Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie über Industriepolitik, Investitionsbedingungen und Resilienz der deutschen Grundstoffindustrie.
Weitere Themen des ersten Kongresstages sind globale Umbrüche, neue handelspolitische Rahmenbedingungen sowie Innovationen und Technologietransfer in der Gießerei-Industrie. Zudem wird der Innovationspreis der Deutschen Gießerei-Industrie Peter R. Sahm verliehen.

Am Donnerstag rückt die Digitalisierung stärker in den Mittelpunkt. Geplant sind Vorträge und Diskussionen zu den Ergebnissen des Forschungsprojekts ReGAIN, zu Cybersecurity, Energiemanagement, KI-gestützter Weiterbildung und digitalen Anwendungen in der Gießerei-Praxis. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Keynote des Extrembergsteigers Rainer Petek
Quelle und Fotos: marketSTEEL