Gesteckte Ziele für fast alle Geschäftsbereiche erreicht

Der Vorstand berichtet über den Jahres- und Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2018 wie folgt:
2018 war für den NORDWEST Konzern ein nahezu perfektes Geschäftsjahr. Dafür sorgten ein Geschäftsvolumen, das erstmals in der Firmengeschichte die 3 Mrd. EUR Grenze überschreiten konnte, der höchste Lagerumsatz aller Zeiten und ein Rekord Ergebnis (EBIT) von 10,6 Mio. EUR. Damit konnten alle Ziele für 2018 ausnahmslos erreicht oder sogar übertroffen werden.
 
Mit einem Geschäftsvolumen von 3.041,1 Mio. EUR und damit einem Anstieg von 21,1% gegenüber dem Vorjahr hat der NORDWEST Konzern das hervorragende Jahr 2018 mit einem neuen Rekordwert abgeschlossen. Zudem wurde im Lagergeschäft mit 163,5 Mio. EUR eine neue Bestmarke erzielt. Neben den Erfolgen im Kerngeschäftsbereich Bau-Handwerk-Industrie konnten insbesondere die Bereiche TeamFaktor/Services und Stahl einen deutlichen Anstieg der Geschäftsvolumina erreichen. Aber nicht nur das Geschäftsvolumen entwickelte sich überragend, auch die Anzahl der angeschlossenen Fachhandelspartner konnte im abgelaufenen Jahr um insgesamt 50 auf nunmehr 1.052 gesteigert werden.
 
Im Geschäftsjahr 2018 haben nahezu alle Geschäftsbereiche die gesteckten Ziele erreicht oder sogar überboten. So wurde im Geschäftsbereich Stahl mit einem Geschäftsvolumen von 1.193,6 Mio. EUR ein neuer Rekordwert erzielt und das Vorjahr um 26,9% übertroffen. Die Steigerung resultierte dabei zu fast gleichen Teilen aus einem Anstieg der abgesetzten Tonnage sowie aus einem im Vergleich zum Vorjahr höheren Preisniveau. Zusätzlich konnte auch der Geschäftsbereich Bau-Handwerk-Industrie einen neuen Rekord aufstellen. Mit einem Geschäftsvolumen von 1.117,5 Mio. EUR wurde erstmalig die Grenze von 1 Mrd. EUR überschritten, ein Wachstum von 22,3% gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus erzielte auch der Geschäftsbereich TeamFaktor/Services, der durch die Factoring-Aktivitäten der TeamFaktor NW GmbH geprägt ist, einen neuen Bestwert und steigerte das Volumen um 20,6% auf 546,9 Mio. EUR. Einzig der Geschäftsbereich Haustechnik blieb unter dem Vorjahreswert. Mit 183,0 Mio. EUR ging das Geschäftsvolumen um 9,7% zurück. Der Relaunch der Exklusivmarke delphis, der im Markt sehr gut aufgenommen wird, der Start der neuen Kooperation Hategro sowie der Gewinn neuer Fachhandelspartner stimmen uns aber auch hier für die Zukunft optimistisch.
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erzielte der NORDWEST Konzern ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10,6 Mio. EUR (VJ 8,3 Mio. EUR; +27,8% ggü. VJ) bei einem Konzernperiodenergebnis von 6,9 Mio. EUR (VJ 5,3 Mio. EUR; +30,2% ggü. VJ). Aus diesem Grund befürwortet die Verwaltung für 2018 eine Erhöhung der Ausschüttung an die Aktionäre und schlägt der Hauptversammlung am 09. Mai 2019 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,70 EUR je Aktie, nach 0,55 EUR je Aktie im Vorjahr, vor.
 
Der Jahresabschluss der NORDWEST Handel AG und der Konzernabschluss sind in der am heutigen Tag stattgefundenen Sitzung durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft geprüft, und der Jahresabschluss der NORDWEST Handel AG ist durch den Aufsichtsrat festgestellt worden. Der Konzernabschluss wurde durch den Aufsichtsrat gebilligt.
 
Ausblick
 
Nach Abschluss eines erfolgreichen Geschäftsjahres 2018 rechnet das Management insgesamt mit einer Fortführung des eingeschlagenen Wachstumskurses. Die Geschäftsbereiche unterliegen dabei unterschiedlichen Einflussfaktoren, die zu einer teilweise heterogenen Entwicklung in den Bereichen führen. In den Geschäftsbereichen Bau-Handwerk-Industrie und TeamFaktor/Services tragen neue Kooperationen sowie der weitere Ausbau der Anzahl der Fachhandelspartner zu einem Wachstum bei. Im Bereich Haustechnik bildet die neue exklusive Händlergemeinschaft Hategro e.G., gemeinsam mit der NORDWEST-Exklusivmarke delphis, das Fundament für die Zukunft, während im Geschäftsbereich Stahl der in 2018 neu gegründete Stahlverbund PHOENIX Grundstein für die weitere erfolgreiche Entwicklung ist. Kernpunkt der Neuausrichtung im Bereich Stahl bildet dabei ein auf die Ansprüche und Größenverhältnisse der Fachhandelspartner zugeschnittenes Leistungsportfolio, welches neben einer verlässlichen und leistungsorientierten Bonifizierung die Erschließung von zusätzlichen Beschaffungsoptionen und die Erweiterung des Lieferantenportfolios beinhaltet.
 
NORDWEST erwartet in 2019 auf Konzernebene beim Geschäftsvolumen eine Entwicklung von +1% bis +10% ggü. VJ, insbesondere in Abhängigkeit von der Entwicklung des Stahlgeschäfts. Das operative Ergebnis (EBIT) sehen wir bei rund 11,5 Mio. EUR (+8% ggü. VJ) mit einer Bandbreite von +/ - 0,6 Mio. EUR.
 
Quelle und Foto: NORDWEST Handel AG

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