Finanzierung für nachhaltige Stahlproduktion in den USA

von Hubert Hunscheidt

Errichtet wird das Werk von Hybar, einem Unternehmen für Altmetallrecycling und Stahlproduktion, das sich auf umweltfreundliche Stahlproduktion konzentriert. Die Mittel dienen zum großen Teil der Finanzierung der hochmodernen emissionsarmen und energieeffizienten Stahlwerkstechnik, die von der SMS group mit einem hohen Wertschöpfungsanteil aus Deutschland zugeliefert wird; dieser Teil ist mit einer Deckung der deutschen Exportkreditversicherung Euler Hermes versehen.

Das Werk zeichnet sich durch eine extrem niedrige CO2-Bilanz aus, bei der die Emissionen im Vergleich zu anderen führenden Betonstahlwerken um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Weiterhin soll das Werk zukünftig direkt an eine benachbarte Solaranlage angeschlossen und so perspektivisch einen 100-prozentigen Betrieb mit erneuerbarer Energie ermöglichen.

Hybar wird nach der für 2025 geplanten Fertigstellung zu den energieeffizientesten und ökologisch nachhaltigsten Produktionsanlagen für Betonstahl weltweit gehören und soll als weltweit erstes Betonstahlwerk eine LEED (Leadership in Energy and Environmental Design)-Zertifizierung erhalten.

„Recycling und nachhaltige Produktion von Stahl spielt eine wichtige Rolle für die globale Dekarbonisierung und Transformation zur Klimaneutralität.“ sagt Dr. Velibor Marjanovic, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. „Wir freuen uns, unseren neuen Kunden Hybar bei diesem Leuchtturmprojekt mit unserer Finanzierung deutscher Spitzentechnologie unterstützen zu können, und untermauern damit unseren Anspruch, globale Projekte der Energiewende mithilfe des Exports europäischer Technologien weiter voranzutreiben.“

Quelle: KfW IPEX-Bank Gesellschaft mit beschränkter Haftung / Foto: marketSTEEL

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