Feralpi Group zum fünften Mal in Folge unter den European Climate Leaders 2026
von Hubert Hunscheidt
Einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Stahlindustrie leistet FERALPI STAHL in Riesa, wo derzeit die Weichen für die Produktion von grünem Stahl gestellt werden.
Die Feralpi Group, zu der auch der deutsche Standort FERALPI STAHL in Riesa gehört, wurde zum fünften Mal in Folge in die Liste der „Europe’s Climate Leaders 2026“ aufgenommen. Die von der Financial Times gemeinsam mit Statista erstellte Studie würdigt europäische Unternehmen, die sich in besonderem Maße für die Verringerung der Intensität ihrer Treibhausgasemissionen engagieren.
Die erneute Auszeichnung besitzt für die Unternehmensgruppe einen besonderen Stellenwert. Fünf aufeinanderfolgende Platzierungen in der Rangliste stehen nicht nur für messbare Fortschritte, sondern auch für die Kontinuität eines langfristig angelegten Transformationsprozesses. Dieser Weg wurde trotz erheblicher Herausforderungen konsequent fortgesetzt – von der Covid-19-Pandemie über die Verwerfungen auf den Energiemärkten bis hin zu den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie den jüngsten regulatorischen Veränderungen im Zuge des europäischen Omnibus-Pakets.
Vor diesem Hintergrund hat Feralpi seine Investitionen und Ziele im Bereich der Dekarbonisierung bekräftigt. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die Elektrifizierung von Prozessen, die Förderung der Kreislaufwirtschaft sowie der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien.
Für die Rangliste von Financial Times und Statista werden europäische Unternehmen bewertet, die besonders erfolgreich die Treibhausgasemissionen der Kategorien Scope 1 und Scope 2 im Verhältnis zum Umsatz reduzieren konnten. Darüber hinaus fließen die Transparenz bei der Berichterstattung über Scope-3-Emissionen sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Organisationen wie der Science Based Targets Initiative (SBTi) in die Bewertung ein.
„Zum fünften Mal in Folge als European Climate Leader der Financial Times anerkannt zu werden, hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Es bestätigt, dass Nachhaltigkeit keine taktische Entscheidung ist, sondern eine langfristige industrielle Leitlinie“, erklärt Giuseppe Pasini, Präsident der Feralpi Group. „In den vergangenen Jahren haben wir Gesundheitskrisen, geopolitische Konflikte, Energiepreisschocks und regulatorische Veränderungen erlebt, die Unternehmen und Lieferketten erheblich belastet haben. Dennoch setzen wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent fort.“
Quelle und Foto: Feralpi Group