Erstes Bauunternehmen, das emissionsfreien Recyclingstahl verwendet

von Hubert Hunscheidt

Peab plant, etwa die Hälfte der ursprünglich bestellten Liefermenge von 300 Tonnen für Mikropfähle für Fundamente und die andere Hälfte bereits in diesem Jahr für Bauarbeiten zu verwenden. Damit wird Peab das erste Bauunternehmen der Welt sein, das SSAB Zero™ einsetzt.

Diese Vereinbarung stärkt das gemeinsame Engagement von Peab und SSAB bei der Entwicklung von Lösungen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks im Bau- und Immobiliensektor, der für etwa 20 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Schweden verantwortlich ist. Die Hauptursache für die CO2-Emissionen der Peab liegt in der Verwendung verschiedener Materialien, wie z.B. Stahl, in der Produktion. Peab hat sich das umfassende Umweltziel gesetzt, bis spätestens 2045 klimaneutral zu sein - mit dem Ziel, die Kohlendioxid-Intensität der Vorprodukte bis 2030 um 50 Prozent zu senken.

"Es ist großartig, dass wir nun SSAB Zero™ als neues Produkt in unsere Familie der emissionsfreien Stähle aufnehmen können, da es uns ermöglicht, sowohl die Kundennachfrage früher zu befriedigen als auch einen weiteren Schritt zur Eindämmung des Klimawandels zu unternehmen", sagt Thomas Hörnfeldt, Head of Sustainable Business bei SSAB. "Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit Peab zu vertiefen und SSAB Zero™ in der Bauindustrie einzuführen."

"Das Klima kann nicht warten", sagt Elisabet Stadler, Head of Environment bei Peab. "Wir tragen die Verantwortung für unsere Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Das Ziel von Peab ist es, in jeder Hinsicht nachhaltig zu arbeiten, um die Umwelt- und Klimaauswirkungen des Unternehmens zu reduzieren. Wir haben eine große Verantwortung in der Bauindustrie, und durch den Einsatz von SSAB Zero können wir dazu beitragen, das Ziel zu erreichen, bis 2045 eine klimaneutrale Industrie zu werden. Dies ist ein Meilenstein nicht nur für Peab, sondern für die gesamte Branche."

SSAB Zero™ hat null fossile Kohlenstoffemissionen (weniger als 0,05 kg CO2e-Emissionen pro kg Stahl in Scope 1 und 2) im Betrieb, einschließlich eingekaufter Energie und Transport. SSAB wendet marktbasierte Emissionsfaktoren für den verwendeten Strom an und kann durch Herkunftsnachweise für Strom fossilfreien Strom sicherstellen. Fossile Brennstoffe bleiben im Boden, da SSAB ein System zur Verwaltung und Sicherstellung der korrekten Quelle und Verwendung von Alternativen im Zusammenhang mit der Produktion von SSAB Zero™ eingeführt hat. Als Rohmaterial wird ausschließlich recycelter Stahl verwendet, was bedeutet, dass SSAB Zero™ die Kreislaufwirtschaft unterstützt. SSAB beteiligt sich nicht an Aktivitäten zur Kompensation von Kohlenstoffemissionen.

Quelle und Foto: SSAB AB

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