Deutsche Rohstahlproduktion bricht im September um 13 Prozent ein
von Hubert Hunscheidt
Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im September 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13 Prozent zurückgegangen. Besonders stark fiel der Rückgang bei der Oxygenstahlerzeugung aus, die um 20 Prozent einbrach.
Damit hat sich die zwischenzeitliche Erholung der deutschen Stahlproduktion deutlich abgeschwächt. Auf Basis der ersten neun Monate ergibt sich für das Gesamtjahr eine hochgerechnete Erzeugung von 35,4 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach dem ersten Halbjahr hatte die Hochrechnung noch bei 37,3 Millionen Tonnen gelegen, was einem Zuwachs von neun Prozent entsprach.

Quelle und Grafik: Wirtschaftsvereinigung Stahl / Foto: Fotolia