Zum Hauptinhalt springen
marketSTEEL-Logo
X-Logo LinkedIn-Logo Instagram-Logo RSS Feed
Navigation überspringen
  • Nachrichten
    • Aktuell
    • Praxis
    • Forschung
    • Videos
  • Meinungen
  • Trends
    • Frage des Monats
    • Studien
  • Termine
    • Messen
    • Seminare/Kongresse
    • futureSTEEL - Networking
  • Service
    • Jobs
    • Steuer & Recht
    • Verbände
    • Online-Leitfaden
  • Firmenverzeichnis
  • marketSTEEL
    • Über uns
    • Media marketSTEEL
    • Firmenpakete
    • Wir sind 10 Jahre
    • Newsletter
    • Kontakt
  • Nachrichten
    • Aktuell
    • Praxis
    • Forschung
    • Videos
  • Meinungen
  • Trends
    • Frage des Monats
    • Studien
  • Termine
    • Messen
    • Seminare/Kongresse
    • futureSTEEL - Networking
  • Service
    • Jobs
    • Steuer & Recht
    • Verbände
    • Online-Leitfaden
  • Firmenverzeichnis
  • marketSTEEL
    • Über uns
    • Media marketSTEEL
    • Firmenpakete
    • Wir sind 10 Jahre
    • Newsletter
    • Kontakt

CBAM startet mit CO₂-Preis von 75,36 Euro

8. Apr. 2026 von Hubert Hunscheidt

 

Die Europäische Kommission hat den ersten offiziellen Preis für CBAM-Zertifikate veröffentlicht: Für das erste Quartal 2026 liegt dieser bei 75,36 Euro pro Tonne CO₂. Damit wird erstmals konkret sichtbar, auf welchem Kostenniveau sich der CO₂-Grenzausgleich für importierte Waren bewegt.

Der CBAM-Preis orientiert sich bewusst am EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS). Er wird als gewichteter Durchschnitt der Auktionspreise von EU-ETS-Zertifikaten berechnet und soll sicherstellen, dass für importierte Produkte dieselben CO₂-Kosten gelten wie für innerhalb der EU produzierte Güter.

Relevanz für Importe in die EU

Der festgelegte Quartalspreis gilt jeweils für die Emissionen von Waren, die im entsprechenden Zeitraum in die EU eingeführt werden. Für das erste Quartal 2026 bedeutet dies: Alle betroffenen Importe müssen mit einem CO₂-Preis von rund 75 Euro kalkuliert werden.

Für Unternehmen entlang der Stahlwertschöpfungskette – insbesondere Importeure und weiterverarbeitende Industrien – wird der CBAM damit zunehmend zu einem konkreten Kostenfaktor.

Preisbildung eng an EU-ETS gekoppelt

Die Preisermittlung erfolgt auf Basis öffentlich zugänglicher EU-ETS-Auktionsdaten und wird jeweils in der ersten Woche nach Quartalsende veröffentlicht. Für 2026 bleibt es bei einer quartalsweisen Veröffentlichung, bevor ab 2027 eine Umstellung auf wöchentliche Preisermittlung erfolgt.

Die enge Kopplung an den EU-ETS unterstreicht, dass es sich beim CBAM nicht um eine frei festgelegte Abgabe handelt, sondern um ein Instrument zur Angleichung der CO₂-Kosten zwischen europäischen und importierten Produkten.

Einordnung für die Stahlindustrie

Mit einem Preisniveau von rund 75 Euro pro Tonne CO₂ bewegt sich der CBAM auf einem Niveau, das für viele Marktteilnehmer spürbare Auswirkungen haben dürfte. Insbesondere energie- und emissionsintensive Produkte wie Stahl stehen damit zunehmend unter Kostendruck.

Der nun veröffentlichte Referenzwert liefert erstmals eine belastbare Grundlage für Kalkulationen und zeigt, welche finanzielle Dimension der CO₂-Grenzausgleich im laufenden Jahr annehmen kann.

Quelle: Directorate-General for Taxation and Customs Union / Foto: marketSTEEL
 


Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden und melden Sie sich zu verschiedene Newsletter an.

Navigation überspringen
  • FAQ
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Cookie-Einstellungen
© 2026 marketSTEEL