CastForge 2026 startet mit Rekordbeteiligung und starken europäischen Impulsen
von Dagmar Dieterle-Witte
Die CastForge 2026 hat gestern auf dem Messegelände in Stuttgart begonnen. Bis heute präsentieren rund 530 Aussteller aus 30 Ländern ihr Leistungsspektrum entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Guss- und Schmiedeteilen über die mechanische Bearbeitung bis hin zur montagefertigen Komponente. Die vollständig ausgebuchte Veranstaltung setzt damit ein deutliches Zeichen für die Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche.
Die Fachmesse bringt Anbieter und Anwender gezielt zusammen. Zum Fachpublikum zählen Konstrukteure, Entwickler sowie Entscheider aus Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Energietechnik und weiteren Industriebranchen. Besucher erhalten einen umfassenden Überblick über aktuelle Technologien und Markttrends und können direkt mit führenden Unternehmen der europäischen Guss- und Schmiedeindustrie in Kontakt treten.
Ein wesentliches Merkmal der diesjährigen Veranstaltung ist ihre hohe Internationalität. Rund zwei Drittel der ausstellenden Unternehmen stammen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern. Zu den internationalen Gemeinschaftsbeteiligungen zählt unter anderem das französische „Village Forge & Fonderie“ mit rund 20 Gießereien und Schmieden. Auch die italienische Industrie ist stark vertreten: Der Verband UNISA begleitet rund 25 Unternehmen nach Stuttgart, insgesamt sind etwa 70 italienische Aussteller auf der Messe präsent.
Darüber hinaus beteiligt sich Portugal bereits zum zweiten Mal mit einer umfangreichen Delegation von Unternehmen aus den Bereichen Gießerei, Schmieden und Metallverarbeitung. Die Beteiligungen unterstreichen die Bedeutung der CastForge als europäische Plattform für Geschäftsanbahnung, Technologietransfer und internationale Zusammenarbeit.
Neben der Ausstellung stehen Fachvorträge, Expertengespräche und Networking-Veranstaltungen im Mittelpunkt. Die Messe bietet Besuchern damit ideale Voraussetzungen, um sich über technologische Entwicklungen zu informieren, neue Lieferanten zu finden und konkrete Projekte anzustoßen.
Zusätzlichen Mehrwert bietet die parallel stattfindende Messe „Make-to-Order Days“ in Halle 9. Die Fachveranstaltung für Präzisionsteile, Auftragsfertigung und Zerspanung ergänzt das Angebot der CastForge und erweitert insbesondere für Einkäufer die Möglichkeiten zur gezielten Geschäftsanbahnung.
Trotz der Rekordzahl an Ausstellern bleibt die CastForge ihrem Konzept kurzer Wege treu. Die Hallen 8 und 10 befinden sich unmittelbar am Eingang West des Messegeländes und sind vom Flughafen Stuttgart schnell erreichbar. Damit schafft die Veranstaltung optimale Voraussetzungen für einen effizienten Messebesuch und intensive Fachgespräche.

Quelle: Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG
Foto: marketSTEEL