Automobilzulieferer ZF wird ab 2026 mit emissionsfreiem Stahl beliefert

von Hubert Hunscheidt

F verarbeitet weltweit direkt und indirekt rund 2,5 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Die Vereinbarung deckt einen erheblichen Teil des jährlichen Stahlvolumens von ZF ab und ist daher von strategischer Bedeutung für die Dekarbonisierung des Unternehmens.

ZF hat eine starke Nachhaltigkeitsstrategie und will bis 2040 klimaneutral werden, einschließlich der Emissionen in der Wertschöpfungskette. Die Vereinbarung im Wert von 1,5 Milliarden Euro soll den CO2-Ausstoß im Vergleich zur herkömmlichen Stahlproduktion um fast 2,3 Millionen Tonnen reduzieren.

"Niemand kann den Klimawandel alleine bekämpfen, aber wenn wir uns mit Partnern zusammentun, können wir viel erreichen. H2 Green Steel ist ein gutes Beispiel dafür, wie Start-ups mit etablierten Unternehmen zusammenarbeiten, um den Wandel schneller voranzutreiben als die etablierte Industrie. Für ZF ist dies eine strategische Vereinbarung im Rahmen unserer Bemühungen, die CO2-Emissionen in unserer Lieferkette zu reduzieren", sagt ZF-Vorstandsmitglied Stephan von Schuckmann.

Im Rahmen der Vereinbarung wird H2 Green Steel auch eng mit den Zulieferern von ZF zusammenarbeiten, um die Transformation der Stahlindustrie als integrierten Ansatz entlang der gesamten Lieferkette voranzutreiben.

"Dieser Vertrag ist ein echter Meilenstein für H2 Green Steel, nicht zuletzt aufgrund seiner Größe.Die Rolle von ZF im Ökosystem der Automobilindustrie ist unbestritten und ZF ist ein echter Partner für uns, mit dem wir auch das Potenzial sehen, in andere Regionen wie Nordamerika zu expandieren", sagt Henrik Henriksson, CEO von H2 Green Steel. ZF beschäftigt rund 165.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 168 Produktionsstandorten in 32 Ländern. Das 1915 gegründete Unternehmen ist ein globaler Technologiekonzern, der Mobilitätstechnologien für Pkw, Nutzfahrzeuge und andere industrielle Anwendungen anbietet.

Quelle und Foto: H2green steel

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