Auftragseingang im Bauhauptgewerbe sinkt im Januar 2026 um 5,1 Prozent
von Hubert Hunscheidt
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 5,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Januar 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 5,0 % und im Tiefbau um 5,1 % ab. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von November 2025 bis Januar 2026 um 2,8 % niedriger als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -5,8 %; Tiefbau: 0,0 %).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 sank der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2026 um 4,3 %. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 6,9 % und im Tiefbau um 2,0 % ab. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 3,9 % unter dem Vorjahresniveau.
Umsatz real 7,5 % niedriger als im Vorjahresmonat
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Januar 2026 um 7,5 % niedriger als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz fiel im gleichen Zeitraum um 5,1 % auf 5,4 Milliarden Euro.
Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 % auf rund 537 000 Personen zu. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.
Quelle: Statistisches Bundesamt / Foto: marketSTEEL