ArcelorMittal und EDF schließen langfristigen Vertrag zur Versorgung mit CO₂-armem Strom

von Hubert Hunscheidt

ArcelorMittal und EDF haben am 26. Dezember 2025 einen langfristigen Stromliefervertrag zur Nutzung von Kernenergie unterzeichnet. Der sogenannte Nuclear Power Production Allocation Contract (CAPN) gilt für die französischen Standorte von ArcelorMittal und stellt einen zentralen Baustein der Energiestrategie des Konzerns in Frankreich dar. Zuvor hatten beide Unternehmen im Januar 2024 bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Im Rahmen des Vertrags stellt EDF ArcelorMittal über einen Zeitraum von 18 Jahren einen festgelegten Anteil der Produktionskapazität seines bestehenden Kernkraftwerksparks zur Verfügung. Ziel ist es, die langfristige Versorgung mit CO₂-armem und zugleich wettbewerbsfähigem Strom sicherzustellen und damit die energieintensive Stahlproduktion planbarer und resilienter aufzustellen.

Die Vereinbarung unterstützt ArcelorMittal dabei, seine Klimaziele voranzutreiben und gleichzeitig die Kosten- und Versorgungssicherheit an den französischen Standorten zu erhöhen. Die ersten Stromlieferungen aus dem Vertrag haben zum 1. Januar 2026 begonnen.

Quelle: ArcelorMittal Europe / Foto: Peter von Bechen pixelio.de