ArcelorMittal kündigt Investition von 300 Millionen Euro an

von Hubert Hunscheidt

Mit der geplanten Anlage, die sich auf die Herstellung von Elektrobändern für die Motoren von Elektrofahrzeugen spezialisieren wird, ergänzt der Konzern das bestehende Elektrobandwerk von ArcelorMittal im südfranzösischen Saint-Chély d'Apcher. Dort werden alle Elektrobänder produziert, mit denen der französische Elektromobilitätssektor gestärkt wird.

Die neue Produktionseinheit, die sich am bestehenden ArcelorMittal-Standort in Mardyck bei Dünkirchen befinden wird, wird die Elektrobänder produzieren, die in Elektromotoren im Allgemeinen (einschließlich für Industriemaschinen) und für Elektro- und Hybridfahrzeuge im Besonderen verwendet werden.

Diese Stähle, die in Motoren in Form von Stapeln sehr dünner Schichten (0,2 bis 0,35 Millimeter für die Automobilindustrie) verwendet werden, zeichnen sich durch ihre magnetischen und mechanischen Eigenschaften aus: Hohe Polarisation zur Maximierung der Motorleistung, geringe Verluste zur Förderung der Fahrzeugautonomie und hohe Streckgrenze zur Unterstützung der Motordrehzahl.

Die neue Industrieanlage in Mardyck wird über eine Produktionskapazität von 200.000 Tonnen verfügen und soll 2024 in Betrieb gehen. Sie stärkt den französischen Elektromobilitätssektor, der in Frankreich besonders gut etabliert ist, insbesondere in der Region Hauts de France und in Dünkirchen, wo in den letzten Monaten zahlreiche Industrieprojekte angekündigt wurden. In diesem Rahmen werden die Elektrobänder von ArcelorMittal dazu beitragen, die Ziele der Europäischen Union zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus der Mobilität zu erreichen. Dieses Projekt wird von der französischen Regierung im Rahmen von France 2030 unterstützt.

Quelle und Foto: ArcelorMittal Europe

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