Andritz stärkt Standort Hemer mit Millioneninvestition
von Hubert Hunscheidt
Der Technologiekonzern Andritz baut seinen Standort in Hemer weiter aus. Das Unternehmen ist Spezialist für schlüsselfertige Systeme zur Herstellung und Verarbeitung von warm- und kaltgewalztem Band aus Edelstahl, beschichtetem Band sowie Nichteisenmetallen. Mit dem Spatenstich für ein neues technisches Büro ist jetzt der Startschuss für eine Investition von rund 14 Millionen Euro gefallen. In dem Neubau sollen künftig Verwaltung und Konstruktion, die bislang räumlich getrennt sind, unter einem Dach zusammengeführt werden.
180 moderne Arbeitsplätze
Das neue Gebäude ist für insgesamt 180 Arbeitsplätze ausgelegt. Durch die räumliche Bündelung will Andritz die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen verbessern und zugleich die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Standorts schaffen. Der schrittweise Einzug der Beschäftigten ist ab 2028 vorgesehen.
Mit der Investition unterstreicht Andritz nach eigenen Angaben die langfristige Bedeutung des Standorts in Südwestfalen. Guido Burgel, Senior Vice President bei Andritz, bezeichnete das Projekt als wichtigen Schritt, um Hemer als Technologiestandort weiter zu stärken.
Mehr als 335 Jahre Industriegeschichte
Der Standort in Nordrhein-Westfalen blickt auf eine mehr als 335-jährige Industriegeschichte zurück. Mit der Zusammenführung von Verwaltung und Konstruktion sowie der Bündelung von Kompetenzen im Anlagenbau will Andritz den Standort strategisch für die kommenden Jahre aufstellen.
Am Spatenstich nahmen neben Andritz-Vorstandsvorsitzendem Dr. Joachim Schönbeck auch Vertreter der Stadt Hemer und der regionalen Wirtschaft teil.
Quelle und Foto: ANDRITZ Metals Germany GmbH