ALBA Unternehmensgruppe meldet negatives Ergebnis

von Angelika Albrecht

Das konsolidierte Ergebnis nach Steuern wird, laut Mitteilung der ALBA SE, im ersten Halbjahr 2023 auf Basis der noch vorläufigen Zahlen unter anderem aufgrund von einmaligen Steuereffekten für Geschäftsvorfälle aus Vorjahren negativ sein und minus 0,9 Mio. Euro betragen.

Im Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2022) betrug das konsolidierte Ergebnis nach Steuern 5,4 Mio. Euro.

Der Verwaltungsrat der ALBA SE geht auf Basis der noch vorläufigen Zahlen von einem konsolidierten EBIT für das erste Halbjahr 2023 in Höhe von etwa 3,2 Mio. Euro aus. Im Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2022) betrug das konsolidierte EBIT der ALBA SE-Gruppe 7,9 Mio. Euro.

Die Kennzahl EBIT (Earnings before interest and taxes) ist auf Seite 29 des Geschäftsberichts 2022 definiert, der hier auf der Webseite von www.alba.info abrufbar ist. Diesen und frühere Finanzberichte finden Sie HIER.


ALBA will Stahl- und Metall-Sparte behalten

Anfang Juli meldete die  ALBA Europe Holding in Berlin, dass sie  den Sondierungsprozess zum Verkauf der börsennotierten Stahl- und Metallsparte ALBA SE stoppen wolle. Angesichts des sich dynamisch entwickelnden wirtschaftlichen und politischen Umfelds wolle ALBA das Geschäft mit Stahl- und Metallschrott weiter ausbauen und ökonomische Chancen nutzen, die sich aus der offensiven Klimaschutz-Politik ergeben. ALBA hatte seit März 2022 einen Verkauf der ALBA-SE-Anteile an einen strategischen Investor geprüft.

ALBAs Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Arbter: „Der ALBA-Vorstand trifft die strategische Entscheidung, die Anteile der Stahl- und Metall-Sparte ALBA SE im Unternehmen zu belassen. Die Umstände haben sich in der Zwischenzeit grundsätzlich verändert. Das vergangene Jahr hat mit dem Ukraine-Krieg und den europäischen und deutschen Fortschritten in der Klimaschutz-Politik gezeigt, dass Rohstoff- und Energie-Sicherheit mehr und mehr Gewicht bekommen. Und das Recycling von Stahl und Metallen spielt hier eine Schlüsselrolle, um die Kosten der Industrie für Energie und CO2-Ausstoß zu senken und sich im internationalen Wettbewerb Vorteile zu sichern.“

Die ALBA SE hatte sich zuletzt trotz volatiler Märkte in einem schwierigen Umfeld äußerst positiv entwickelt und ihr Geschäftsergebnis lag für 2022 über Plan. Der neue ALBA-Vorstand sieht daher im Bereich Stahl- und Metall-Recycling langfristig vielversprechende Entwicklungsperspektiven.

ALBA-CEO Arbter: „ALBA wird das für den Klimaschutz strategisch wichtige Geschäftsfeld für grünen Stahl und grünes Metall weiterhin besetzen und innerhalb ALBAs gemeinsam ausbauen.“

Über ALBA

ALBA ist einer der führenden Umweltdienstleister und Rohstoffversorger in Europa. Das Unternehmen erzielt jährlich einen Umsatz von rund 1,35 Milliarden Euro (2022) und beschäftigt insgesamt 5.400 Mitarbeiter*innen. Weitere Informationen zu ALBA finden Sie unter www.alba.info, albagroup.de und unter www.alba-se.com

Quelle: ALBA SE  / Vorschaubild: ALBA

 

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