Ametras metals GmbH

Eisenbahnstr. 11
88255 Baienfurt
Deutschland

Tel. +49 (0) 751 56850
Fax +49 (0) 751 5685180

metals@ametras.com
www.ametras.com

Ansprechpartner Profil Bilder

Ansprechpartner

Herr Markus Mayer
Tel. 0049 (0) 751 56850

markus.mayer@ametras.com

Profil

Mit neun Standorten ist die AMETRAS Gruppe in Deutschland, Rumänien, den USA und Canada vertreten. Mehr als 200 Menschen engagieren sich in der Entwicklung, Beratung und Technik, in Vertrieb, Service und Support sowie der Verwaltung.

Das metals ERP-System - die Branchenlösung für den Stahl- und Metallhandel, Stahl-Service-Center und Anarbeitung.

Die AMETRAS metals GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der AMETRAS Informatik AG. Über drei Jahrzehnte als Abteilung Stahl-Metall innerhalb der Muttergesellschaft geführt, agiert die AMETRAS metals GmbH heute mit rund 25 hochqualifizierten Mitarbeitern an den Standorten in Baienfurt bei Ravensburg und Ulm als eigenständige Gesellschaft.

Stahlhandel

Eine moderne Branchensoftware für den Stahlhandel muss heute mehr denn je dem Auftragsbearbeiter eine schnelle Erfassung auch großer Aufträge ermöglichen. Eine permanent aktuelle und schnelle Bestandsauskunft ist hier das A & O in der Auftragserfassung. Restbestände müssen auf einen Blick lokalisiert und durch direkte Reservierung unkompliziert dem Auftrag zugewiesen werden können. Übersichten über vergleichbare Angebots-/Auftragspositionen unterstützen den Anwender bei der Preisfindung. Eine jederzeit nachvollziehbare Preisbildung über offene oder verdeckte Zuschlagspositionen schafft Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Preisfindung.

Einfache Anarbeitungen müssen schnell und unkompliziert direkt im Rahmen der Kommissionierung
abgewickelt werden können, trotzdem ist eine lückenlose Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, anfallende Reste müssen einfach erfasst und gekennzeichnet werden können. Stahlhandel ist klassischerweise Massengeschäft. Deshalb muss eine ERP-Software hier auch über Funktionen verfügen um die Kommissionierung hinsichtlich Verpackung und Verladung optimal zu unterstützen. Systemgestützte Speditionslisten (elektronisch oder in Papierform) für die Abwicklung von Spediteuren sind genauso erforderlich, wie eine integrierte Tourenplanung für den eigenen Fuhrpark.

NE-Handel

Der Handel im NE-Bereich unterscheidet sich vom Stahlhandel in erster Linie durch die ausgeprägte Volatilität der Preise. Preise werden auf Basis standardisierter Notierungen
(LME oder DEL) zu Tagespreisen gehandelt. Die ERP-Software muss deshalb die Möglichkeit bieten, die aktuellen Notierungen im System zu hinterlegen, direkt oder auch in Form von Preislinien. Der Verkaufspreis setzt sich im NE-Bereich immer aus zwei Komponenten zusammen. Dem Metallpreis (Metallnotierung) und einem Bearbeitungspreis. Bei NE-Geschäften wird also im ERP-System nicht direkt der Einkaufspreis oder Verkaufspreis in den Preisvereinbarungen hinterlegt, sondern nur die jeweilige Bearbeitungskomponente.

Ein weiteres Kennzeichen des NE-Bereichs ist die Umarbeitung. NE-Metalle werden nicht nur klassisch im sogenannten Vollpreisgeschäft eingekauft und verkauft. Vielmehr werden hier auch durch Rücklieferung der hochpreisigen Späne und Schrotte sowohl kundenseitig als auch lieferantenseitig innerhalb des ERP-Systems mengenmäßige und wertmäßige Kontenbestände aufgebaut, welche dann durch Umarbeitungsgeschäfte mit Rohmaterialartikeln oder auch Halbzeugen wieder kompensiert werden. Die permanente Kontrolle der Umarbeitungskonten und deren geschicktes Handling stellen hohe Anforderungen an ein modernes ERP-System für den NE-Bereich.

Anarbeitung

Die Thematik Anarbeitung gestaltet sich im Stahlhandel sehr differenziert und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Neben einfachen Säge- oder Fräsbearbeitungen sind seit jeher auch extern vergebene Anarbeitungen wie Verzinken, Primern oder Strahlen üblich. Bei den externen Anarbeitungen ist zum einen eine von der Software optimal unterstütze Abwicklung der Transporte zu externen Lohnfertigern, zwischen mehreren Lohnfertigern und auch zurück ans Lager zur Weiterverarbeitung sehr wichtig. Darüber hinaus müssen aber auch die extern entstandenen Kosten automatisch in die Nachkalkulation der angearbeiteten Teile einfließen.

Aber auch komplexere, mehrstufige Anarbeitungen gewinnen heute immer mehr an Bedeutung. Hier
muss ein modernes ERP-System nicht nur umfangreiche Funktionalitäten zur Abwicklung mehrstufiger Produktionen mit ausgefeilter Produktionsplanung- und Produktionssteuerung zur Verfügung stellen. Immer mehr kommen auch Produktkonfiguratoren zum Einsatz, welche es den Verkäufern, aber auch direkt den Kunden über das Internet erlauben, komplexe Teile unter Verwendung eines Regelwerks zu definieren um sie danach zu planen und intern oder auch unter Einbindung externer Arbeitsgänge zu produzieren.

Service Center

Flexibilität, Schnelligkeit, Transparenz und Zuverlässigkeit - das sind die Anforderungen, die im Stahlservice Center darüber entscheiden, wer sich auf Dauer behauptet. Im Service Center ist das Coil das Maß der Dinge. Optimierte Prozesse und Kennzeichnung bei der Entladung von eigenen oder auch Kundencoils sind genauso wichtige Faktoren wie die Steuerung der Einlagerung im Coillager, evtl. mit dynamischer Vergabe von Lagerplätzen oder Fahraufträgen für ein Kransystem. Die ERP-Software muss im Service Center Mechanismen bieten zur optimalen Einteilung des aufgelegten Coils (Zuschnittoptimierung). Eine ausgefeilte Produktionsplanung der Coils über Produktionskampagnen ist genauso wichtig, wie eine direkte Anbindung der Produktionsmaschine bezüglich Bestückung und Fertigmeldung der gefertigten Pakete oder sonstigen Gebinde.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Service Center ist die Unterstützung der Kommissionierung und der
Verladung durch Funkscannereinsatz oder auch durch die direkte Integration von LKW-Waagen (Ladungskontrolle). Service Center, die in Lohnarbeit Kundencoils verarbeiten, einlagern und auf Abruf ausliefern, stellen an das ERP-System weitere zusätzliche Anforderungen in den Bereichen Bestandsführung, Auftragsabrechnung, Lagerhaltungskostenbetrachtung und Auslieferung.

Bewehrungstechnik (Biegerei)

In der Abwicklung von Aufträgen im Bereich Betonstahl und Matten ist eine schnelle, grafisch unterstützte Erfassung der vom Statiker bereitgestellten Biegepläne von zentraler Bedeutung. Hierzu muss ein vordefinierter Stamm an Biegeformen zur Verfügung stehen, der vom Anwender bei Bedarf selbst grafisch modifiziert oder um weitere Biegeformen erweitert werden muss. Auch ein direkter Import von im BVBS-Format zur Verfügung gestellten Plandaten ist heutzutage sinnvoll und erwünscht.

Bauprojekte oder Bauobjekte gliedern sich oftmals in umfangreiche Elemente mit Einzelplänen, die von der Software in einer Projektstruktur zusammengefasst werden müssen, um ein einheitliches Vertragswerk (Preise, Zuschläge) im Projekt zu gewährleisten, projektspezifisch abzurechnen und um jederzeit umfassend über den Projektfortschritt informiert zu sein. Eine Biegesoftware sollte heute neben der reinen Planerfassung auch Funktionalitäten zur Mattenoptimierung zur Verfügung stellen. Eine direkte Einbindung der Biegeautomaten durch Programmtransfer im BVBS-Format zur Maschine oder per codiertem Programm im Barcode der Stahlliste oder des Biegeetiketts (PDF417) sind heute Stand der Dinge.

Fotos