Künstliche Intelligenz in der Stahlindustrie

von Dagmar Dieterle

 

marketSTEEL: Wo liegt der besondere Nutzen von Fero-Software für die Stahl- und Metallindustrie?

Wir prognostizieren industrielle Produktionsprozesse in ihrem Prozessverhalten mit KI und White-Box-Machine Learning. Unsere Software versetzt unsere Kunden in die Lage, ihre Transformation in Richtung Dekarbonisierung ohne lange Vorlaufzeit zu beschleunigen. Und besonders wichtig: Unsere Software funktioniert! Konkret lassen sich bereits nach zwei Monaten damit messbare Effizienzeffekte erzielen und Kosten sparen. Gleichzeitig wirkt der Einsatz von Fero-Software als „Booster“ für den Klimaschutz.

 

marketSTEEL: Wo genau wird Künstliche Intelligenz in der Stahlindustrie eingesetzt?

Fero-Software und Künstliche Intelligenz ermöglichen es, in Echtzeit in der Rohmaterialienzusammensetzung zu pendeln. Damit lässt sich unnötiger Ausschuss im Produktionsprozess signifikant reduzieren. Einige Kunden möchten Top-Qualität mit möglichst wenigen Ressourcen erreichen. Andere setzen darauf, in der Produktion sehr konstant eine gewisse Mindestschwelle von Qualität zu erreichen. Beides können wir bieten.

 

marketSTEEL: Wo sieht Fero Labs die Zukunft des Stahls?

Die Zukunft des Stahls ist grün. Der Weg zur Dekarbonisierung durch den Neubau von ganzen Anlagen dauert allerdings sehr lange und ist sehr teuer. Im Kampf gegen den Klimawandel haben wir aber keine Zeit zu verlieren. Um die industrielle Transformation voranzubringen, müssen wir auch die laufenden Anlagen verbessern. Und zwar heute, nicht erst übermorgen. Jeder Tag, an dem produzierende Unternehmen nicht mit KI-basierter Prozessoptimierung starten, ist unnötig teuer und schmutzig.

Fotos: marketSTEEL

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