Autor: von Alfons Woelfing

17.07.2017

DVS-Angebote in der Additiven Fertigung gefragt

Gemeinsam mit dem GünterKöhler-Institut (ifw Jena) war der DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. in diesem Jahr auf der Internationalen Messe und Konferenz für die Additive Fertigung in Erfurt vertreten.

Im Gepäck hatte der DVS Informationsmaterial zu seinen Aktivitäten im Bereich der Additiven Fertigung. Insbesondere konnte der Verband mit seinem Aus- und Weiterbildungsangeboten punkten. Die beiden DVS-Richtlinien DVS 3601-1 „Fachkraft für Additive Fertigungsverfahren – Fachrichtung Kunststoff“ und DVS 3602-1 „Fachkraft für Additive Fertigungsverfahren – Fachrichtung Metall“ stießen auf große Nachfrage. Großes Interesse besteht auch nach DVS-Ausbildungsangeboten rund um einen Ingenieur für die Additive Fertigung.

Passend zu der starken Nachfrage nach Aus- und Weiterbildungsangeboten und der Regelwerksarbeit des DVS, gab es das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH ifw Jena als Standnachbarn. Das ifw Jena ist eine der DVS-zugelassenen Bildungseinrichtungen, die nach der genannten Richtlinie, die Fachkraft für Additive Fertigungsverfahren – Fachrichtung Metall, ausbilden. Daher waren die beiden Standnachbarn eine gute Kombination, um Theorie und Praxis den knapp 5.000 interessierten Besuchern zu vermitteln. 

Bei der ersten Podiumsveranstaltung zum Thema „Ausbildung“, konnte der DVS mit dem Vortrag „Additive Fertigung im Fokus des DVS“ den Zuhörern die Aktivitäten des Verbandes erläutern. Erwähnt wurden dabei ebenfalls die Kooperation mit dem VDI in der Regelwerksarbeit und die Forschungsaktivitäten der Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e. V. des DVS mit dem Fachausschuss 13 „Generative Fertigungsverfahren – Rapidtechnologien“. Dieser Ausschuss beschäftigt sich mit der gesamten Prozesskette der Additiven Fertigung, inklusive der Vor- und Nachbehandlung.

Quelle und Foto: DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.