Autor: von Alexander Kirschbaum

15.05.2018

Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal um 0,3 % gestiegen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2018 um 0,3 % höher als im vierten Quartal 2017 (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Es ist damit bereits das 15. Mal in Folge im Vergleich zum Vorquartal gestiegen; das ist die längste Aufschwungphase seit 1991. Im vergangenen Jahr war das BIP stärker gestiegen, zuletzt + 0,7 % im dritten und + 0,6 % im vierten Quartal 2017.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes aus dem Inland. Die Investitionen legten kräftig zu: Vor allem in Bauten, aber auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert als im vierten Quartal 2017. Die privaten Haushalte erhöhten ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn leicht. Die Konsumausgaben des Staates waren dagegen erstmals seit knapp fünf Jahren rückläufig und dämpften das Wirtschaftswachstum. Daneben verlor nach vorläufigen Berechnungen die außenwirtschaftliche Entwicklung an Dynamik, weil sowohl die Exporte als auch die Importe im Vergleich zum Vorquartal rückläufig waren.

Auch im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum etwas abgeschwächt: Das preisbereinigte BIP war im ersten Quartal 2018 um 1,6 % höher als im ersten Quartal 2017.

Quelle: Statistisches Bundesamt  Vorschau-Foto: Fotolia